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ASC St. Paul – Markus Leitner: „Wir konnten den Schwung mitnehmen“ – optimistisch ins Frühjahr

ASC St. Paul

In der 1. Klasse Ost blickt Markus Leitner, Trainer von ASC St. Paul, auf eine bewegte Hinrunde zurück. Nach dem Aufstieg startete sein Team mit Energie in die neue Saison, ehe personelle Rückschläge folgten. Verletzungen und Sperren bremsten den Aufsteiger phasenweise, dennoch zeigt sich Leitner optimistisch. Zuletzt fielen die Ergebnisse wechselhaft aus – ein Remis gegen die SAK Amateure, Niederlagen unter anderem gegen den SV Sittersdorf, aber auch Siege gegen den SV Eitweg und KAC 1909 1b. Mit 16 Punkten aus 15 Spielen liegt St. Paul aktuell auf Rang 10 und arbeitet daran, im Frühjahr wieder konstanter zu punkten.

Weiß-Roter Fußball auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Rückblick auf eine Saison mit Höhen und Tiefen

Markus Leitner beschreibt den bisherigen Saisonverlauf als „mit gemischten Gefühlen“. Nach dem gelungenen Start konnte St. Paul den Schwung aus dem Aufstiegsjahr zunächst mitnehmen. „Wir konnten den Schwung nach dem Aufstieg gut mitnehmen, danach haben uns Sperren und Verletzungen gebremst“, fasst der Trainer zusammen.

Der Kader war phasenweise dünn besetzt, wöchentliche Umstellungen prägten die Aufstellungen. Trotz dieser Engpässe blieb die Mannschaft konkurrenzfähig und erkämpfte sich entscheidende Punkte – etwa beim Auswärtssieg gegen Eitweg und beim Heimerfolg gegen KAC 1909 1b. Beide Partien setzten nach zuvor durchwachsenen Resultaten wichtige Impulse.

Optimismus vor dem Frühjahr

Auf die aktuelle Situation angesprochen, betont Leitner, dass die Stimmung im Team trotz der Herausforderungen positiv sei. „Die Stimmung ist gut – sowohl in der Mannschaft als auch im Verein. Ich bin sehr optimistisch fürs Frühjahr“, sagt er.

In der Winterpause gelang es, einen neuen Spieler zu verpflichten; Abgänge gab es keine. Besonders erfreulich: Der Großteil des Kaders ist laut Leitner derzeit fit, was die Trainingsarbeit erleichtert und die Vorbereitung auf die Rückrunde verbessert.

Blick nach vorne – keine unschlagbaren Gegner

In seiner Analyse der Konkurrenz fällt Leitner ein nüchternes Urteil. „Ich habe im Herbst keine Mannschaft gesehen, die nicht schlagbar gewesen wäre, wenn wir hundert Prozent auf den Platz gebracht hätten“, resümiert der Trainer. Auch abseits des Rasens gab es Veränderungen: Im Vorstand kam es bei der jüngsten Jahreshauptversammlung zu Wechseln, langjährige Mitglieder schieden aus, neue wurden gewonnen.

Leitner spricht dabei von Stabilität und Kontinuität im Umfeld. Das Fundament ist gelegt, um im Frühjahr wieder konstant Punkte zu sammeln und sich in der Tabelle weiter nach oben zu arbeiten. Mit dieser Ausgangslage blickt ASC St. Paul der zweiten Saisonhälfte zuversichtlich entgegen – getragen von der Überzeugung, dass an guten Tagen jeder Gegner in der 1. Klasse Ost schlagbar ist.