Spielberichte

„Wir müssen defensiv besser arbeiten“: Mario Andreas Petschnig und SV MAWI BAU K&K Küchen Gallizien nach dem Heimsieg gegen Kühnsdorf

SV Gallizien

In der 1. Klasse Ost blickt Mario Andreas Petschnig, Trainer von SV MAWI BAU K&K Küchen Gallizien, auf eine ereignisreiche Herbstrunde zurück. Sein Team beendete die Hinserie mit einem Heimsieg gegen Tabellenführer SK Kühnsdorf und rangiert mit 26 Punkten auf dem fünften Platz. Im Gespräch betont der Coach, dass vor allem die Offensive im Herbst überzeugt habe, die Mannschaft sich aber künftig in der Defensive stabilisieren müsse. Mit dieser klaren Zielrichtung startet Gallizien in die bevorstehende Wintervorbereitung und will den positiven Schwung aus dem letzten Sieg ins Frühjahr mitnehmen.

Nahaufnahme: Spieler setzt zum Eckball an

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Starke Offensive, ausbaufähige Defensive

Petschnig lobte im Interview besonders die Offensivabteilung seines Teams: „Die Offensive war sehr, sehr gut im Herbst.“ Dennoch sieht er einen klaren Schwerpunkt in den kommenden Wochen: „In der Defensive haben wir ein bisschen Probleme gehabt. Da müssen wir auf alle Fälle besser daran arbeiten, die Schlussphase stabiler zu gestalten.“

Diese Einschätzung spiegelt wider, was die Ergebnisse untermauern: In mehreren Partien geriet Gallizien in der Schlussphase noch unter Druck, etwa bei den Unentschieden gegen den SV Sittersdorf und den SV Lavamünd. Die defensive Stabilität soll nun durch gezieltes Training verbessert werden, um in der Rückrunde eine ausgeglichenere Bilanz zu schaffen.

Sieg gegen Kühnsdorf als Mutmacher

Zum Abschluss der Herbstrunde setzte der SV Gallizien mit einem Heimsieg gegen den Tabellenführer ein Ausrufezeichen. Petschnig beschreibt die Stimmung nach dem Erfolg als sehr positiv: „Die Stimmung ist sehr gut. Alle haben schon gebrannt auf den Start der Wintervorbereitung. Sie sind mit vollem Eifer dabei.“ Dieser Erfolg war umso bemerkenswerter, als Kühnsdorf mit 34 Punkten an der Tabellenspitze steht und Gallizien dank des Erfolgs den Anschluss an die Spitzenplätze wahrte.

Nach zuvor wechselhaften Ergebnissen – darunter Niederlagen gegen KAC 1909 1b und die SG SV Tainach/SV Haimburg – fand das Team rechtzeitig vor der Pause in die Spur zurück.

Kaderbewegungen und Personalentwicklung

Auch personell blieb Gallizien über den Winter weitgehend stabil. Petschnig berichtete von nur einem Abgang und einem Neuzugang: Ein Spieler wechselte Richtung Eberndorf, im Gegenzug kam Verstärkung aus Rückersdorf. Zudem gibt es positive Nachrichten aus dem Lazarett: Ein Akteur ist nach einer Wadenverletzung wieder ins Lauftraining eingestiegen.

Über die Mannschaftsstruktur äußert sich der Trainer erfreut: „Von der menschlichen Seite her ist im Verein immer alles top. Es sind super Charaktere drinnen.“ Vor allem junge Spieler hätten in den vergangenen Monaten einen großen Schritt gemacht und sich teilweise zu Leistungsträgern entwickelt – ein Aspekt, auf den der Coach besonders stolz ist.

Blick nach vorn: Motivation und Fanunterstützung

Petschnig blickt zuversichtlich auf die kommende Rückrunde. Die klare Zielsetzung: Im Frühjahr die defensive Balance festigen, das Offensivspiel beibehalten und den Platz in der oberen Tabellenhälfte behaupten. Der Trainer richtet auch einen Appell an die Anhänger: „Ich hoffe, dass uns die Fans weiterhin so toll begleiten werden, auch jetzt in der Frühjahrssaison. Gallizien ist bekannt dafür, dass sie sehr viele und emotionale Zuschauer haben.“

Mit einer eingespielten Mannschaft, intakter Stimmung und treuer Fanbasis will der SV Gallizien die gute Ausgangsposition nutzen – und den Schwung des Heimsiegs zum Jahresausklang als Antrieb für die kommenden Aufgaben mitnehmen.