Spielberichte

ASKÖ-Mittlern-Coach Peter Kienleitner: „Wir sind zur Mannschaft gereift – jetzt greifen wir an“

ASKÖ Mittlern

In der 1. Klasse Ost blickt Trainer Peter Kienleitner mit ASKÖ Mittlern auf eine starke Herbstsaison zurück. Nach 15 Spielen steht der Klub mit 30 Punkten auf Rang zwei – nur vier Zähler hinter Tabellenführer SK Kühnsdorf. Kienleitner zieht eine positive Zwischenbilanz und spricht über Zusammenhalt, gezielte Kaderanpassungen und eine ambitionierte Vorbereitung auf die Rückrunde. Mittlern gewann zuletzt überzeugend gegen SG SV Tainach/SV Haimburg, SV Lavamünd, SAK Amateure und TSV Preitenegg, musste sich lediglich dem SK Kühnsdorf knapp geschlagen geben. Mit dieser Konstanz zählt der Verein zu den positiven Überraschungen der Saison.

Fußballspieler im engen Zweikampf

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Eine Mannschaft wächst zusammen

„Sehr gut funktioniert hat, dass wir im Laufe der Meisterschaft zu einer Mannschaft geworden sind“, sagt Kienleitner rückblickend. Nach zahlreichen Neuzugängen im Sommer sei es eine Herausforderung gewesen, ein funktionierendes Kollektiv zu formen – dieses Ziel habe das Team Schritt für Schritt erreicht. Der Trainer betont zudem den Anteil des Umfelds an der Entwicklung: „Das Umfeld in Mittlern ist wirklich in Ordnung, Vereinsführung und Mannschaft sind ein Kollektiv – das ist sicher ein Grund, warum alles so gut funktioniert hat.“ Der Zusammenhalt zeigt sich nicht nur in den Leistungen auf dem Platz, sondern auch in der Geschlossenheit, mit der schwierige Phasen gemeistert wurden.

Strategische Kaderanpassungen und Verletzungsfreiheit

Im Winter nutzte der Verein die Gelegenheit, den Kader gezielt zu strukturieren. „Wir haben zwei Legionäre abgegeben, weil wir im Sommer sechs Legionäre hatten – das ist für einen unterklassigen Verein zu viel“, erklärt Kienleitner. Künftig soll noch stärker auf einheimische Spieler gesetzt und der eigene Nachwuchs eingebunden werden. Mit nun vier Legionären im Kader soll die Balance zwischen Erfahrung und der Entwicklung junger Talente passen. Besonders erfreulich: Die Mannschaft geht ohne Verletzungssorgen in die Vorbereitung. „Gott sei Dank haben wir keine Verletzten, und ich hoffe, es bleibt auch so. Wir sind mit allen gesunden Spielern ins Training gestartet“, sagt er. Diese personelle Stabilität schafft beste Voraussetzungen für eine intensive Rückrunden-Vorbereitung.

Gleichmäßig starke Liga und klare Ziele

Die Konkurrenz in der 1. Klasse Ost bewertet Kienleitner als ausgeglichen und anspruchsvoll. Besonders beeindruckt hat ihn der Herbstmeister: „Natürlich ist auf alle Fälle der Tabellenführer Kühnsdorf beeindruckend, die haben eine sehr gute Herbstsaison gespielt.“ Gleichzeitig traut er auch Teams aus dem breiten Mittelfeld Überraschungen zu: „Bis zu den ersten neun bis zehn Mannschaften kann jeder jeden schlagen.“ Ein Kurztrainingslager steht nächste Woche an, um die Grundlagen für die zweite Saisonhälfte zu legen. Der Teamgedanke bleibt der Schlüssel: „Bei uns sticht keiner heraus. Es ist so, dass einer für den anderen da ist – und genauso ist es im Spiel. Wir wollen gemeinsam etwas erreichen.“ Nach Platz zwei zur Halbzeit peilt Mittlern an, auch im Frühjahr unter den besten drei zu bleiben und den Druck auf Kühnsdorf hochzuhalten. Mit einem gesunden, motivierten und geschlossenen Team geht der Trainer optimistisch in die Rückrunde.