In der 2. Klasse B empfing der BSV Bad Bleiberg den SV Ideal Wohnbau Treffen – am Ende stand ein klares 1:6 aus Sicht der Gastgeber. Nach dem Schock in Minute eins fand Treffen über ein Traumtor von Mario Dolinar zurück und zog davon. Sportchef Fabio Trezza sprach von Dominanz nach dem Ausgleich und einem Dreierpack von Denny Kudler – mahnte trotz Kantersieg aber eine bessere Chancenverwertung und den Fokus auf den Aufstieg ein.

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Bad Bleiberg erwischte den Traumstart: Nach nicht einmal einer Minute stellte Robert Brnadic auf 1:0 und riss das Publikum sofort mit. Treffen brauchte kurz, um sich zu sammeln – das bestätigte auch Fabio Trezza: "Wir haben die ersten Minuten verschlafen und das frühe Gegentor kassiert." Der Tabellenführer blieb jedoch ruhig, schob die Linien nach und fand in Minute 16 die Antwort. Mario Dolinar traf sehenswert zum 1:1, und genau da, so Trezza, "kippte es in unsere Richtung". Der Sportliche Leiter legte nach: "Nach dem Traumtor haben wir uns gut aufgerappelt und das Spiel auf unsere Seite gezogen." Bis zur 25. Minute war Treffen laut Trezza "wieder gut da", die Kugel lief nun viel sicherer, und das Chancenplus wurde deutlicher. Noch vor der Pause drehte Denny Kudler mit einem Doppelschlag (33., 36.) das Match komplett auf 1:3 – ein Vorsprung, der dem Spitzenreiter die nötige Ruhe gab.
Mit dem 1:3 im Rücken ließ Treffen nach dem Seitenwechsel kaum noch Zweifel aufkommen. Denny Kudler legte in Minute 57 nach und machte seinen Dreierpack perfekt: "Gott sei Dank hat Denny Kudler wieder einen Dreierpack gemacht." Im Mittelfeld lief der Ball nun sauber durch die Reihen, die Gäste blieben am Drücker und nutzten den Raum. Trezza unterstrich das Gefühl der Überlegenheit: "Wir hatten in der zweiten Halbzeit gefühlt 80 zu 20 Ballbesitz und waren eindeutig die dominierende Mannschaft." Bad Bleiberg gab nicht auf, kam vereinzelt zu Abschlüssen, doch Treffen verteidigte die Situationen konsequent weg: "Sie hatten die eine oder andere Chance, die konnten wir aber gut abwehren", so Trezza. Offensiv setzten die späten Treffer die Ausrufezeichen: Dino Krasek erhöhte in der 70. Minute auf 1:5, Tician Hauswirth stellte in Minute 88 den 1:6-Endstand her – ein deutlicher Sieg, der das klare Chancenplus diesmal auch aufs Papier brachte.
Trotz des deutlichen Ergebnisses wollte Trezza keine Schönfärberei: "Es war generell kein Top-Spiel von uns." Seine zentrale Kritik blieb die Effizienz: "Definitiv in der Chancenverwertung – da müssen wir besser werden." Für den Gegner fand er anerkennende Worte: "Überrascht hat uns, dass Bad Bleiberg in den ersten zehn Minuten sehr offensiv und mit viel Kampfgeist agiert hat. Man hat gemerkt: David gegen Goliath – sie wollten ein Ausrufezeichen setzen." Auch zur Pfeife blieb er sachlich: "Die Schiedsrichterleistung war allgemein nicht die beste, aber auf beiden Seiten – im Großen und Ganzen okay." In der Tabelle grüßt Treffen weiter von ganz oben, und der Sportchef ließ am Kurs keinen Zweifel: "Wir haben alles selbst in der Hand. Unser Ziel ist der Aufstieg. Wir dürfen uns nicht ausruhen, sondern müssen schnell nachlegen – nächste Woche im Training und dann gegen Obermillstatt, vor allem mit besserer Chancenverwertung."