Spielberichte

Martin Slunka (Sektionsleiter, ASKÖ Bodensdorf): 'In der letzten Viertelstunde näher am Sieg'

ASKÖ Bodensdorf
SV Feffernitz

In der 2. Klasse B lieferte der ASKÖ Bodensdorf gegen den SV Feffernitz ein 3:3 ab, das nach frühem 0:2 und einem Hattrick von David Basta richtig Fahrt aufnahm. Nach der Pause drehte Bodensdorf die Partie kurzzeitig, ehe die Gäste sofort zurückschlugen. Sektionsleiter Martin Slunka meinte danach: „In der letzten Viertelstunde waren wir näher am Sieg.“ Ein Remis, das Moral zeigt – und gegen den Tabellenzweiten ein Ausrufezeichen setzt.

Mehrere Paar Trainingsschuhe stehen am Spielfeldrand neben der Bande

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Vom Kaltstart zum Basta-Hattrick

Feffernitz erwischte Bodensdorf eiskalt: Schon in Minute 2 traf Kevin Neuhold zum 0:1, laut Sektionsleiter Martin Slunka „nach einer schönen Kombination über die linke Seite“. Die Hausherren taten sich zunächst schwer und kassierten in der 15. Minute durch Lukas Gietler sogar das 0:2. Erst danach fand Bodensdorf besser ins Spiel und meldete sich vor der Pause zurück. In Minute 35 besorgte David Basta das 1:2, mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. „Nach der Pause hat der Trainer wahrscheinlich die richtigen Worte gefunden“, sagte Slunka. Gleich nach Wiederbeginn stellte Basta in der 47. Minute auf 2:2 und legte kurz darauf seinen dritten Treffer nach – das 3:2 für die Heimischen. Der Doppelschlag habe der Mannschaft „gutgetan“, so Slunka, doch die Freude währte nicht lange: Postwendend glich Feffernitz durch Simon Armin Weber wieder aus. Das 3:3 fiel nur Augenblicke später und hielt die Begegnung offen bis zum Schluss.

Moral, Chancen – und das verpasste Happy End

Was den Bodensdorfern an diesem Nachmittag aus Sicht des Funktionärs besonders gefiel, war die Reaktion auf den frühen Rückstand. „Wir haben nach dem 0:2 zurück ins Spiel gefunden, sicher durch eine kämpferische Leistung“, betonte Slunka. Er sah „eine kompakte Mannschaftsleistung“ und sprach von einem „verdienten 3:3 gegen den Tabellenzweiten“ – auch als „fast Wiedergutmachung nach dem 0:6 in Feffernitz“. Nach der furiosen Wende unmittelbar nach der Pause witterte der Gastgeber in der Schlussphase sogar den Sieg. „In der letzten Viertelstunde waren wir näher am Sieg“, sagte der Sektionsleiter, der gleichzeitig das abstellbare Manko benannte: „Es hat uns gegen Spielende die Chancenauswertung gefehlt.“ Ein, zwei gute Gelegenheiten waren noch da, doch sie blieben ungenützt – in einem intensiven Spiel bei sehr warmen Temperaturen, das den Zuschauern über 90 Minuten einiges bot.

Respekt für Feffernitz und eine strittige Szene

An Respekt für den Gegner mangelte es Slunka nicht. „Feffernitz ist gut ins Spiel gestartet, eine technisch starke Mannschaft mit schönen Spielzügen“, sagte er. Nach der 2:0-Führung hätten die Gäste es „vielleicht ein bisschen zu locker genommen“, insgesamt sei Feffernitz für ihn „sicherlich ein verdienter Aufsteiger“.

Diskutiert wurde nach Schlusspfiff vor allem eine Szene in der Endphase. „Unser Stürmer David Basta wurde vom letzten Mann gefoult. Es wäre wohl Torraub gewesen“, schilderte Slunka, fügte aber fair an: „Im Großen und Ganzen hat der Schiedsrichter das gut gemacht.“ Für Bodensdorf bleibt ein Punkt, der Mut macht. Mit der gezeigten Moral und einem dreifachen Torschützen David Basta will der Klub die nächsten Aufgaben ähnlich entschlossen angehen.

2. Klasse B: Bodensdorf : Feffernitz - 3:3 (1:2)

  • 50
    Simon Armin Weber 3:3
  • 50
    David Basta 3:2
  • 47
    David Basta 2:2
  • 35
    David Basta 1:2
  • 15
    Lukas Gietler 0:2
  • 2
    Kevin Neuhold 0:1