In der 26. Runde der 2. Klasse B setzte sich der FC Rennweg gegen den SV Postwurf Stockenboi am Weissensee mit 3:0 durch. Die Gäste hielten vor der Pause gut mit, lagen nach einem Fehler aber hinten. Nach dem Seitenwechsel legte Rennweg zu und machte durch weitere Treffer alles klar. Stockenbois sportliche Leiterin Larissa Pacher sprach von einem Knackpunkt beim 0:1 und monierte die fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss: "Uns hat die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gefehlt."

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Stockenboi kam ordentlich ins Spiel, suchte die Duelle und versuchte mitzuspielen. Genau das bestätigte Larissa Pacher: "Wir haben in der ersten Halbzeit gut mitgehalten und wirklich guten Fußball gespielt. Wir haben unser Bestes versucht." Dann kippte die Partie in Minute 23 in Richtung Rennweg: Kilian Stirling nutzte die erste echte Chance der Hausherren zum 1:0. Aus Sicht der Gäste war es ein vermeidbarer Rückstand. "Ausschlaggebend war das 1:0, weil es durch einen selbst verschuldeten Fehler passiert ist. Das hat uns ein bisschen aus dem Spiel gebracht", erklärte Pacher. Trotzdem blieb Stockenboi bis zur Pause im Match, ohne sich allerdings für den Aufwand zu belohnen. Zur Halbzeit stand es 1:0, und das Ergebnis passte zum Verlauf: knapp, aber aus Rennweger Sicht verdient.
Nach dem Wechsel zog Rennweg das Tempo merklich an, gewann mehr zweite Bälle und wurde zielstrebiger. Auch das deckt sich mit der Einschätzung der Gästechefin: "Ab der Halbzeit wurde Rennweg immer stärker, dominierte das Spiel und gewann am Ende verdient 3:0." In Minute 68 stellte Grega Gorisek auf 2:0, womit die Gastgeber sich für ihre aktivere Phase belohnten. Stockenboi blieb bemüht, doch die letzte Konsequenz fehlte. "Wir haben unsere Torchancen nicht genutzt", sagte Pacher und brachte es kurz und bündig auf den Punkt: "Uns hat die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gefehlt." Als die Kräfte schwanden, setzte Rennweg noch einen drauf: Lukas Aigner traf in der 86. Minute zum 3:0 und machte den Deckel drauf. Pacher sprach von "drei unglücklichen Toren hinten", die an diesem Tag einfach zu viel waren.
Trotz der klaren Niederlage wollte Larissa Pacher die Köpfe nicht hängen lassen. "Wir haben starken Kampfgeist gezeigt, immer versucht mitzuspielen und unser Bestes gegeben", betonte sie und hob die Moral der Mannschaft hervor. Auch zum Unparteiischen fand sie faire Worte: "Die Leistung des Schiedsrichters war über das ganze Spiel gesehen ziemlich gut."
In der Tabelle hält Rennweg bei 49 Punkten auf Rang drei, Stockenboi bei neun Zählern auf Platz 13. Für die Weissenseer geht es nun darum, die guten Ansätze aus der ersten Halbzeit zu konservieren, vorne entschlossener zu werden und die nächsten Chancen kaltschnäuzig zu nutzen – dann sollen auch wieder Punkte gelingen.