In der 2. Klasse B setzte sich der SV Rapid Feffernitz im letzten Heimspiel klar mit 7:1 gegen Rothenthurn 1b durch. Nach einer 2:1-Pausenführung legten die Hausherren nach der Pause kräftig nach. Matchwinner war Kristian Rozman mit vier Treffern, dazu trafen Volker Seiler doppelt und Lukas Gietler einmal. Trainer Mario Oliver Kerschbaumer sprach von einer „geschworenen Einheit“ und hob das 3:1 als Knackpunkt hervor. Außerdem verriet er: „Wir hatten eine Mission – unseren Torjäger ganz nach vorne zu bringen.“

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Feffernitz brauchte ein paar Minuten, um ins Rollen zu kommen. „Die ersten zehn, fünfzehn Minuten ist das Spiel hin und her gependelt“, schilderte Mario Oliver Kerschbaumer. Dann übernahmen die Hausherren Schritt für Schritt das Kommando. In Minute 21 stellte Kristian Rozman auf 1:0 – „das erste war eindeutig Elfmeter“, so der Trainer. Rothenthurn 1b antwortete zwar durch Simon Hannes Maier (30.) zum 1:1, doch nur drei Minuten später legte Volker Seiler das 2:1 nach. „Das zweite Tor war schön quer hineingespielt zum 2:1“, freute sich Kerschbaumer. Mit dieser Führung ging es in die Pause, und beim SV Rapid Feffernitz wuchs das Selbstvertrauen: „Von da weg haben wir gewusst, das werden wir schaffen.“ Nach dem Seitenwechsel drückten die Grün-Weißen konsequent. „In der zweiten Halbzeit haben wir immer mehr Druck gemacht“, erklärte der Coach. Das 3:1 durch Rozman in Minute 53 nannte er klar den Wendepunkt: „Das 3:1 war der entscheidende Moment.“ Danach lief es wie am Schnürchen: Rozman erhöhte in der 59. und 78. Minute auf 4:1 und 5:1, Lukas Gietler legte in der 80. Minute zum 6:1 nach. In der Nachspielzeit setzte Seiler (90.+5) den Schlusspunkt zum 7:1.
In seiner Analyse stellte Kerschbaumer vor allem den gemeinsamen Auftritt heraus. „Besonders gut funktioniert hat heute, dass wir eine geschworene Einheit waren“, betonte er. Dazu kam eine Zielsetzung, die das Team vom Anpfiff an getragen hat: „Wir haben geschaut, dass wir den Torschützenkönig in Kärnten in Rapid Feffernitz stellen. Das war unsere Mission fürs ganze Spiel.“ Konkret hieß das: Futter für Kristian Rozman, der an diesem Nachmittag kaum zu halten war. „Ihm haben drei Tore gefehlt, und vier Tore hat er gemacht – jetzt hat er den überholt“, sagte der Trainer zufrieden. Auch in den Details der Treffer blieb Kerschbaumer bei der einfachen Erklärung: erst der Strafstoß zum 1:0, dann der „schön quer hineingespielte“ Ball zum 2:1 – und nach der Pause die logische Folge des steigenden Drucks. „Wir wollten das Spiel natürlich gewinnen, das letzte Heimspiel, und das ist uns dann geglückt“, fasste er zusammen.
Trotz des klaren Endstands gab es vom Feffernitz-Coach anerkennende Worte für den Gegner. „Das ist eine junge Mannschaft, die ist giftig und versucht, von hinten heraus Fußball zu spielen“, sagte Kerschbaumer. Aus seiner Sicht kippte die Partie erst nach dem 3:1 endgültig, zuvor blieb Rothenthurn 1b im Rahmen seiner Möglichkeiten mutig. „In der zweiten Halbzeit sind die jungen Spieler eingebrochen“, meinte er, ohne nachzutreten. Diskussionen über strittige Szenen gab es nicht – im Gegenteil. „Der Schiedsrichter hat eine vorbildliche Leistung erbracht. Keine Fehler, neunzig Minuten das Spiel komplett im Griff“, lobte Kerschbaumer und stellte klar: „Da hat’s nichts gegeben.“ Unter dem Strich blieb ein deutlicher 7:1-Heimsieg, der die Feffernitzer Mission erfüllte und Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben mitgab.