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„Wir haben drei, vier Tausender-Chancen nicht genutzt“ – ASKÖ St. Egyden hadert nach 2:2 mit dem verpassten Sieg

ASKÖ St. Egyden
BSV Bad Bleiberg

Zum Auftakt in der 2. Klasse B trennten sich ASKÖ St. Egyden und BSV Bad Bleiberg 2:2. Für Trainer Martin Koreiman von ASKÖ St. Egyden war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem nach der Pause aber mehr drinnen gewesen wäre. Vor allem die vergebenen Möglichkeiten und ein aus seiner Sicht klarer Elfmeter in der 90. Minute sorgten dafür, dass das Remis für ASKÖ St. Egyden einen faden Beigeschmack hatte.

Schuhe mit Tornetz

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Vier Tore vor der Pause und ein offener Schlagabtausch

Schon die erste Hälfte zeigte, warum Martin Koreiman von einem ausgeglichenen Spiel sprach. Früh war auf beiden Seiten etwas los, Robert Mitzner und Kevin Wertschnig sorgten rasch dafür, dass die Partie sofort auf Temperatur kam. Robert Mitzner brachte St. Egyden in der 2. Minute in Front ehe Kevin Wertschnig in der gleichen Minute den Ausgleich erzielte. Trainer Martin Koreiman schilderte diese Phase so: „In der ersten Hälfte war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem es hin und her gegangen ist.“ Dazu passt auch, dass vor der Pause noch zwei weitere Treffer fielen. Matic Urbanija brachte BSV Bad Bleiberg in der 42. Minute noch einmal nach vorne, ehe Lucas Michael Thun-Hohenstein in der 45. Minute den 2:2-Pausenstand herstellte. Für ASKÖ St. Egyden war das wichtig, weil die Gastgeber damit noch vor dem Gang in die Kabinen wieder im Spiel waren und mit offenem Ausgang in die zweite Hälfte gehen konnten.

Mit dem Ball gut, nach der Pause aber zu unruhig

Gerade mit dem Auftritt vor der Pause konnte Martin Koreiman über weite Strecken leben. „Wir haben speziell in der ersten Hälfte sehr gut mit dem Ball gespielt“, sagte der Trainer von ASKÖ St. Egyden und sprach damit einen Punkt an, der aus seiner Sicht ordentlich funktioniert hat. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild laut seiner Einschätzung aber ein wenig. „In der zweiten Hälfte sind wir leider etwas unruhig geworden, wodurch wir das Spiel etwas aus der Hand gegeben haben“, erklärte Martin Koreiman. Trotzdem war genau in dieser Phase aus Sicht von ASKÖ St. Egyden noch mehr möglich. Der Trainer haderte vor allem mit der Chancenverwertung und brachte es deutlich auf den Punkt: „Wir haben drei, vier Tausender-Chancen leider nicht genutzt.“ Gerade weil die Begegnung laut ihm „auf Augenhöhe“ war, wog dieser Punkt am Ende besonders schwer.

Großer Ärger in Minute 90 und ein Punkt mit Beigeschmack

Der größte Ärger des Abends blieb bei ASKÖ St. Egyden aber für die Schlussphase übrig. Martin Koreiman sprach mehrmals die Szene in der 90. Minute an und ließ keinen Zweifel daran, wie er sie gesehen hat. „Nach einem sehr guten Pass in die Tiefe war unsere Nummer neun im Strafraum und wurde vom gegnerischen Spieler niedergerissen. Leider hat der Schiedsrichter das nicht gesehen“, sagte der Trainer von ASKÖ St. Egyden. An anderer Stelle formulierte er noch deutlicher: „In der 90. Minute haben wir leider einen klaren Elfmeter nicht bekommen.“ Genau deshalb blieb nach dem 2:2 ein zwiespältiges Gefühl zurück. Einerseits hielt ASKÖ St. Egyden in einem lebhaften Auftaktspiel voll dagegen und antwortete in der ersten Hälfte zweimal auf Rückstände, andererseits sah Martin Koreiman genug Gründe dafür, warum sogar mehr als ein Punkt möglich gewesen wäre. Sein Fazit fiel deshalb passend aus: „Der Gegner war auf Augenhöhe. Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem im Endeffekt Kleinigkeiten hätten entscheiden können.“

2. Klasse B: St. Egyden : Bad Bleiberg - 2:2 (2:2)

  • 45
    Lucas Michael Thun-Hohenstein 2:2
  • 42
    Matic Urbanija 1:2
  • 2
    Kevin Wertschnig 1:1
  • 2
    Robert Mitzner 1:0