Spielberichte

Nach dem 2:1 kippt das Spiel: „Defensiv waren wir nicht gut genug“

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Draschitz
SV Stockenboi

In der 2. Klasse B hat SV Draschitz gegen SV Postwurf Stockenboi am Weissensee nach zwischenzeitlicher Führung mit 2:3 verloren. Trainer Ahmet Pekel sah seine Mannschaft vor allem vor der Pause als das bessere Team, machte am Ende aber die Fehler in der Defensive für die Niederlage verantwortlich. „Wenn wir leichte Tore kriegen, kann man kein Spiel gewinnen“, sagte der Draschitz-Coach nach dem Schlusspfiff.

Torwart in Blau und Schwarz stützt sich auf die Knie

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Draschitz antwortet stark auf den Rückstand

Aus Sicht von Pekel begann die Partie so, wie er sie sich vorgestellt hatte. „In der ersten Halbzeit waren wir besser. Wir haben wieder Chancen gehabt“, sagte der Trainer, der auch mit der Ausrichtung seiner Mannschaft zufrieden war. „Wir haben am Anfang auf Offensiv-Pressing gestellt. Das hat geklappt.“ Auf die Führung der Gäste durch Dominik Jakob Grintal in der 31. Minute fand Draschitz jedenfalls eine gute Antwort. Christoph Marko stellte zunächst in der 36. Minute auf 1:1 und drehte die Partie fünf Minuten später sogar auf 2:1. Genau diese Phase nahm Pekel als Beleg dafür, dass seine Mannschaft offensiv durchaus Lösungen gefunden hatte. „Offensiv waren wir gut“, hielt er fest. Umso ärgerlicher war aus seiner Sicht, dass sich sein Team für diese Phase am Ende nicht belohnte.

Vor der Pause kommt der Bruch, nach der Pause fällt die Entscheidung

Der Knackpunkt lag für Pekel nicht nur im Ergebnis vor der Halbzeit, sondern auch in einer Szene kurz davor. Als Draschitz nach Markos zweitem Treffer vorne lag, reklamierte der Trainer ein Foul im Strafraum von Stockenboi und damit einen klaren Elfmeter. „Das war für mich ein hundertprozentiger Elfer. Wenn wir 3:1 geführt hätten, hätte es anders ausgeschaut“, sagte Pekel. Statt des möglichen dritten Treffers fiel noch vor dem Pausenpfiff der Ausgleich, weil Lukas Eisendle per Eigentor auf 2:2 stellte. Damit war die bis dahin gute Ausgangsposition der Gastgeber wieder dahin. Nach dem Seitenwechsel blieb Stockenboi laut Pekel robust in der Spielweise und defensiv stabil. „Sie haben es hart gespielt und viel mit langen Bällen gearbeitet. In der zweiten Halbzeit waren sie defensiv überhaupt stark“, meinte der Draschitz-Coach. Den entscheidenden Treffer setzte dann Sandro Wolfgang Kalt in der 62. Minute zum 2:3.

Pekel spricht die Schwächen klar an und blickt schon aufs Derby

Auch wenn Pekel mit der nicht gegebenen Elfmeter-Szene unzufrieden war, legte er den Schwerpunkt seiner Analyse klar auf die eigene Mannschaft. „Knackpunkt war heute die Defensive, ersten zwei gegentore ,die wir kassiert haben,fielen über flügel.Deswegen haben wir das Spiel verloren“, sagte er deutlich. Vor allem über die Außenbahnen habe Draschitz zu viele Fehler gemacht, auch das sprach der Trainer offen an. Gleichzeitig wollte Pekel die Leistung seiner Mannschaft nicht nur auf das Ergebnis reduzieren. „Ich bin mit meinen Jungs zufrieden, was sie heute probiert haben. Ich bin stolz auf sie, unabhängig vom Ergebnis“, sagte er. Draschitz arbeite weiter daran „Wir wollen mehr Fußball spielen. Wir werden dieses Spiel sofort vergessen und uns auf das Derby nächste Woche vorbereiten."

Draschitz : Stockenboi - 2:3 (2:2)

  • 62
    Sandro Wolfgang Kalt 2:3
  • 45
    Eigentor durch Lukas Eisendle 2:2
  • 41
    Christoph Marko 2:1
  • 36
    Christoph Marko 1:1
  • 31
    Dominik Jakob Grintal 0:1