In der 2. Klasse B hat SC Landskron 1b das Kellerduell mit Wernberg 1b mit 5:2 für sich entschieden und damit den ersten Saisonsieg eingefahren. Für Trainer Reinhard Maier passte dabei vor allem der Beginn genau ins Bild: frühe Tore, viel Druck und nach der Annäherung der Gäste die schnelle Antwort zum 3:1. „Mein Matchplan ist zu hundert Prozent aufgegangen“, sagte der Landskron-Coach nach dem Schlusspfiff.

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Die Partie nahm von Beginn an genau jenen Verlauf, den sich Maier vorgestellt hatte. Schon in der 2. Minute brachte Sandro Kreutz die Gastgeber mit 1:0 in Führung, nur zwei Minuten später legte Rene Hermann Hochmaier das 2:0 nach. Damit war Landskron sofort im Spiel, während Wernberg früh einem Rückstand hinterherlaufen musste. Die Gäste kamen aber zurück und verkürzten in der 13. Minute durch Samuel Josef Pfeifer auf 2:1. Unwichtig war diese Phase nicht, weil Wernberg damit wieder Hoffnung bekam. Umso höher bewertete Maier im Nachhinein die Reaktion seiner Mannschaft. Noch vor der Pause stellte erneut Rene Hermann Hochmaier auf 3:1, und genau dieses Tor hob der Trainer besonders hervor. „Entscheidend war das 3:1“, sagte Maier, weil seine Mannschaft damit auf die stärkste Phase der Gäste die passende Antwort fand.
Der Landskron-Trainer begründete den Sieg nicht nur mit der frühen Führung, sondern vor allem mit dem Auftreten seiner Mannschaft über weite Strecken des Spiels. „Die Kommunikation unter den Spielern hat gut funktioniert. Nach vorne hat es recht gut funktioniert“, sagte Maier und sprach damit einen Punkt an, der für ihn zentral war. Landskron war nicht nur effizient, sondern blieb auch in seiner Linie klar. Gerade gegen eine junge Wernberger Mannschaft, die laut Maier durchaus versucht hat, ihr eigenes Spiel aufzuziehen, war das wichtig. „Sie haben relativ viele junge Spieler. Sie haben probiert, ihr Spiel durchzubringen, aber wir haben das nicht zugelassen“, erklärte er. Entscheidend war aus seiner Sicht, dass Landskron den Rhythmus des Gegners immer wieder brach. „Wir haben ihren Spielfluss immer wieder mit offensivem Pressing gebrochen“, so Maier. Damit beschreibt er ziemlich genau, warum seine Mannschaft an diesem Nachmittag öfter das aktivere Team war.
Nach dem Seitenwechsel blieb Landskron auf Kurs und sorgte dafür, dass aus der zwischenzeitlich offenen Partie keine enge Schlussphase mehr wurde. In der 61. Minute stellte Rene Hermann Hochmaier mit seinem dritten Treffer an diesem Tag auf 4:1 und schnürte damit einen Dreierpack. Spätestens da war die Partie deutlich in Richtung der Gastgeber gekippt. Interessant wurde es später noch einmal aus Sicht des Trainers, weil eine personelle Entscheidung für ihn aufging. „Ich habe einen fleißigen Spieler gebracht, der immer trainiert und immer da ist. Der hat uns ein Tor beschert“, sagte er. Gemeint war Marcus Pirker, der in der 84. Minute das 5:1 erzielte. Das letzte Wort hatte zwar noch einmal Wernberg, weil Alid Redzic in der 88. Minute auf 5:2 stellte, am klaren Heimsieg änderte das aber nichts mehr. Auch mit dem Rahmen der Partie war Maier zufrieden: „Die Schiedsrichterleistung war top, da gibt es nichts zu kritisieren.“
Für Landskron war dieser Nachmittag damit mehr als nur ein Sieg, weil er im Tabellenkeller ein deutliches Lebenszeichen setzte. Nach sieben Runden stehen nun die ersten drei Punkte zu Buche, und genau das wollte der Trainer mit seiner Mannschaft erreichen. „Wir wollten uns einfach einmal anschreiben und das auf den Platz bringen, was wir mehr trainieren“, sagte Maier. Gerade der frühe Doppelschlag und die schnelle Antwort auf das 2:1 passen zu dieser Aussage. Gleichzeitig beließ es der Coach nicht beim Lob für seine Mannschaft. Trotz der fünf erzielten Tore sieht er weiter Arbeit in der Defensive. „Hinten in der Abwehr müssen wir noch ein bissl was nachjustieren“, meinte Maier offen. So blieb nach einem klaren 5:2 zwar viel Positives hängen, aber eben auch der Hinweis darauf, dass Landskron den Weg genauso weitergehen und in manchen Bereichen noch sauberer werden will.