Spielberichte

Zweimal in Führung, aber "zu ängstlich und dumm": St. Egyden gibt das Spiel noch aus der Hand

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Weißenstein/Töplitsch
ASKÖ St. Egyden

In der 2. Klasse B hat SG SK Weißenstein/SV Töplitsch ein torreiches Duell gegen ASKÖ St. Egyden mit 3:2 gewonnen. Aus Sicht von Trainer Martin Koreiman war für seine Mannschaft deutlich mehr drin, weil St. Egyden zweimal in Führung lag und sich am Ende doch selbst um den Ertrag brachte. "Wir waren von Anfang an sehr gut im Spiel", sagte er und machte die eigenen Fehler als Hauptgrund für die Niederlage aus.

Blauer Fußball und blauer Fußballschuh

Foto von Janosch Diggelmann auf Unsplash

St. Egyden legt zweimal vor, Weißenstein/Töplitsch schlägt zurück

Für St. Egyden begann die Partie zunächst so, wie es sich ein Auswärtsteam wünscht. In der 25. Minute brachte Leon Ruben Steinwender die Gäste mit 1:0 in Führung. Weißenstein/Töplitsch fand aber rasch die Antwort, weil Christoph Ernst Ebner in der 32. Minute zum 1:1 ausglich. Koreimans Mannschaft ließ sich davon noch nicht aus dem Tritt bringen und ging durch Heimo Zwittnigg in der 36. Minute ein zweites Mal an diesem Nachmittag in Front. Doch auch diese Führung hielt nicht lange, denn nur zwei Minuten später stellte Ebner erneut auf Gleichstand. So ging es mit 2:2 in die Pause. Koreiman fasste diese erste Hälfte sehr deutlich zusammen: "Wir waren von Anfang an sehr gut im Spiel und konnten auch zweimal in Führung gehen. Leider haben wir durch eigene Dummheit jedes Mal wieder ein Tor zugelassen und dem Gegner drei Geschenke ausgeteilt."

Der Ausgleich vor der Pause blieb für den Trainer der Knackpunkt

Besonders hängen geblieben ist dem St.-Egyden-Coach das 2:2 kurz vor dem Seitenwechsel. Dass genau diese Szene für ihn entscheidend war, sagte Koreiman ohne Umschweife. "Der Knackpunkt war sicher der dumme Fehler zum 2:2. Wir spielen den Ball zurück zum Tormann und schauen nicht, ob noch jemand vom Gegner mitgelaufen ist." Mehr musste er gar nicht hinzufügen, weil diese Aussage seine Sicht auf das Spiel schon ziemlich genau erklärt. Auf der einen Seite gelangen St. Egyden laut eigenem Trainer "zwei schöne Aktionen", aus denen auch zwei Tore entstanden. Auf der anderen Seite brachte sich seine Mannschaft immer wieder selbst in Schwierigkeiten. "Wir haben uns leider viel zu ängstlich verhalten", meinte Koreiman. Gerade deshalb fällt seine Analyse so hart aus, weil er in der Partie lange genug die Basis für etwas Zählbares gesehen hatte.

Ebner trifft nach der Pause noch einmal, Diskussionen gab es keine

Nach Wiederbeginn bekam die Partie dann rasch ihre endgültige Richtung. In der 49. Minute erzielte Christoph Ernst Ebner das 3:2 für Weißenstein/Töplitsch und schnürte damit seinen Dreierpack. Dieser Treffer blieb gleichzeitig der letzte des Nachmittags. St. Egyden lief damit erstmals einem Rückstand hinterher und konnte das Resultat diesmal nicht mehr korrigieren. Auffällig war nach dem Schlusspfiff, wie klar Koreiman die Gründe benannte. Auf die Frage, was den Gegner stark gemacht habe, antwortete er knapp: "Unsere Dummheit." Beim Schiedsrichter suchte er dagegen ausdrücklich keine Erklärung. "Da gab es gar nichts zu diskutieren. Der Schiedsrichter war sehr gut", sagte der Trainer. Für St. Egyden bleibt damit nach elf Runden ein Stand von 18 Punkten und vor allem das Gefühl, dass in Weißenstein mehr möglich gewesen wäre, wenn die eigenen Fehler nicht so schwer ins Gewicht gefallen wären.

2. Klasse B: Weißenstein/Töplitsch : St. Egyden - 3:2 (2:2)

  • 49
    Christoph Ernst Ebner 3:2
  • 38
    Christoph Ernst Ebner 2:2
  • 36
    Heimo Zwittnigg 1:2
  • 32
    Christoph Ernst Ebner 1:1
  • 25
    Leon Ruben Steinwender 0:1