Im Nachgang zum Duell zwischen SV Oberes Metnitztal und SV Himmelberg ordnet Mario Follack einen Abend ein, an dem seine Mannschaft den Ball zirkulieren ließ, früh alles in die richtige Bahn lenkte und die Partie der 2. Klasse C klar dominierte: „Wir waren an dem Tag wirklich sehr gut, und dann ist das Ergebnis zustande gekommen.“

Image by Phillip Kofler from Pixabay
„Wir haben da eigentlich nie wirklich etwas anbrennen lassen. Die Gegner haben sehr schwer ins Spiel gefunden“, fasste Follack die Anfangsphase zusammen. Den Ton setzte Florian Knapp bereits in der 10. Minute mit dem 1:0. Nur vier Minuten später erhöhte Klemen Strancar auf 2:0. Metnitztal blieb im Vorwärtsgang: Fabian Drobesch stellte in der 22. Minute auf 3:0, ehe Maximilian Wurzer nach 33 Minuten das 4:0 besorgte. Noch vor der Pause schnürte Strancar in der 36. Minute seinen Doppelpack (5:0), Wurzer legte in der 40. Minute nach – Halbzeitstand 6:0. Die klaren Abläufe und das konsequente Anlaufen sorgten dafür, dass Himmelberg kaum zur Ruhe kam und Metnitztal das Geschehen über weite Strecken kontrollierte.
„Wir haben sehr gut über die Seiten in die Tiefe gespielt. Aus dem Mittelfeld heraus kamen da wirklich viele Bälle“, erklärte Follack die Mechanik hinter der Überlegenheit. Im Zentrum hob er einen Taktgeber hervor: „Fabian hat wirklich ein sehr, sehr gutes Auge, der spielt gute Pässe.“ Gemeint ist Mittelfeldmann Fabian Drobesch, der zudem den Treffer zum 3:0 markierte. Nach Wiederanpfiff schlug sich das erneut im Score nieder: Strancar traf in der 49. Minute zum 7:0 und komplettierte damit seinen Dreierpack. In der 59. Minute zappelte das Netz auf beiden Seiten – Alexander Rauchenwald erhöhte zunächst auf 8:0, Jovan Mudrinic verkürzte im Gegenzug auf 8:1 –, während Metnitztal weiterhin die Räume bespielte und das Tempo hochhielt.
Auch ruhende Bälle blieben ein Thema. „Wir haben den einen oder anderen Freistoßtrick eintrainiert. Einmal hat das sehr gut funktioniert“, so Follack. Den Fokus auf präzise Hereingaben unterstrich er: „Fabian Drobesch spielt viele Freistöße.“ Aus dem Spiel heraus setzte spät auch Johannes Schrittesser (83.) noch einen Akzent – 9:1 –, ehe Florian Knapp in der 88. Minute den Schlusspunkt zum 10:1 setzte.
Diskussionsstoff lieferte lediglich eine Szene: Beim Stand von 6:0 gab es nach Follacks Worten einen Elfmeter gegen seine Mannschaft – am grundsätzlichen Gefühl der Kontrolle änderte das nichts.