Spielberichte

Martin Johann Kaiser (Trainer Krumpendorf): "Kompakt und im richtigen Moment zugestochen"

Techelsberg
Krumpendorf

In der 2. Klasse C nahm Krumpendorf am 21. Spieltag drei Punkte aus Techelsberg mit: Beim Gastspiel bei ASKÖ Techelsberg gelang ein 2:0-Auswärtssieg (1:0). Trainer Martin Tine Kaiser sprach nach der Partie von einem cleveren Auftritt seiner Elf: „Wir sind kompakt gestanden, haben wenig zugelassen und im richtigen Moment zugestochen.“ Der Tabellenzweite aus Techelsberg hatte mehr Ballbesitz, belohnte sich aber nicht.

Schiedsrichter hält einen Fußball in der Hand

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Frühe Führung, disziplinierte Gäste und die Entscheidung nach einem Konter

Krumpendorf erwischte in Techelsberg den besseren Start und ging früh in Führung. Bereits in Minute 9 stellte Laris Cavkunovic auf 0:1. Die Szene entstand nach einem Eckball, an der ersten Stange wurde der Ball verlängert – genau so beschrieb es später Martin Tine Kaiser: „Nach einem Eckball hat unser Spieler an der ersten Stange verlängert.“ Techelsberg hatte in der Folge tatsächlich mehr vom Ball, aber die Gäste ließen wenig zu. Kaiser ordnete ein: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, vielleicht mit mehr Ballbesitz für Techelsberg, aber wir haben das clever gelöst und über das ganze Spiel gesehen wahrscheinlich auch verdient gewonnen.“ Zur Pause blieb es beim 0:1. Nach rund 70 Minuten fiel die Vorentscheidung: Nach einem Konter erhöhte Christopher Holzfeind auf 0:2 (70.). Kaiser dazu: „Christopher Holzfeind hat den Konter souverän abgeschlossen – ob es ein Spitz war oder nicht, kann ich nicht sagen.“ Bis zum Schlusspfiff brachte Krumpendorf den Auswärtssieg abgeklärt über die Zeit.

Kaisers Analyse: Kompaktheit, Nadelstiche und ein Matchplan, der aufging

In seiner Analyse blieb Kaiser bei klaren Leitlinien. „Wir haben defensiv kompakt gestanden und Techelsberg nicht viele Chancen zugelassen“, hielt der Krumpendorf-Trainer fest. Die Betonung lag auf Disziplin und Geduld: „Kompaktheit hat überwogen, und wir haben in den richtigen Momenten die Nadelstiche gesetzt. Das war der Matchplan und der ist heute zu hundert Prozent umgesetzt worden.“ Schon in der Vorwoche sah er denselben Ansatz: „So wie in der letzten Partie gegen Feldkirchen war es eine kompakte, grundsätzlich solide Leistung.“ Genau das spiegelte sich auch im Spielfilm wider: frühes 0:1, danach konzentriertes Arbeiten gegen den Ball und im zweiten Durchgang den entscheidenden Konter sauber fertigspielen. Dass Techelsberg über Phasen mehr Ballbesitz hatte, passte in dieses Bild. Krumpendorf hielt die Räume eng, wartete auf Umschaltmomente und nutzte die Chancen eiskalt.

Respekt für Techelsberg, ruhiger Unparteiischer und ein klarer Ausblick

Bei allem Jubel vergaß Kaiser den Gegner nicht. „Mich hat nur gewundert, dass Techelsberg zu Hause – auf ihrem kleinen Platz sind sie normalerweise eine Macht – heute nicht mehr gekommen ist“, sagte der Trainer, ergänzte aber nüchtern: „So sind halt oft Fußballspiele, und bei Derbys gelten andere Gesetze. Da zählt nicht der Tabellenrang.“ Der Unparteiische blieb im Hintergrund, auch das gefiel Kaiser: „Der Schiedsrichter war okay.“

In der Tabelle ist Techelsberg weiterhin vorne dabei, Krumpendorf arbeitet sich nach oben – und feierte einen Auswärtssieg. Genau daraus leitet der Coach seine Forderung ab: „Ich hoffe, dass die Spieler jetzt nicht glauben, es geht von allein. In der nächsten Partie müssen wir wieder die gleiche Leistung abrufen und die Konstanz, die ich fordere, wirklich einmal durchziehen.“

2. Klasse C: Techelsberg : Krumpendorf - 0:2 (0:1)

  • 70
    Christopher Holzfeind 0:2
  • 9
    Laris Cavkunovic 0:1