Spielberichte

Günter Hutze (Trainer ASKÖ Techelsberg): „Das 1:1 geht für beide Seiten in Ordnung“

SG Wölfnitz/Oberglan 1b
Techelsberg

In der 2. Klasse C trennten sich in der 22. Runde die SG ASKÖ Wölfnitz/SV Oberglan 1b und ASKÖ Techelsberg mit 1:1. Beide Tore fielen noch vor der Pause, danach blieb es ein offenes Duell mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Techelsberg-Trainer Günter Hutze sprach von einem „sehr guten Zweite-Klasse-Spiel“ mit hoher Intensität und viel Laufbereitschaft. Sein Fazit fiel ausgeglichen aus: Wölfnitz hatte ein leichtes Chancenplus, trotzdem passt das Remis – und der Auftritt seiner Mannschaft machte ihn sichtlich stolz.

Nahaufnahme der Beine eines Spielers mit blauen Fußballschuhen

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Wölfnitz startet wuchtig – Techelsberg schlägt kurz vor der Pause zurück

Die Begegnung nahm sofort Fahrt auf. Aus Sicht der Gäste erwischte Wölfnitz den besseren Start, setzte früh Akzente und kam zu zwei, drei richtig guten Möglichkeiten. „Wölfnitz hatte am Anfang mehr vom Spiel. Zwei, drei Superchancen, wo uns unser Tormann Kevin Wrolich im Spiel gehalten hat“, schilderte Günter Hutze. In Minute 39 fiel dann der verdiente Führungstreffer der Hausherren: Nach einem Standard, bei dem die Zuordnung nicht passte, traf Maximilian Erwin Michael Bürger zum 1:0. Techelsberg schüttelte sich kurz – und kam noch vor dem Seitenwechsel zurück. In der 43. Minute nutzte Christopher Korhammer eine unübersichtliche Szene am Sechzehner, legte sich den Ball zurecht, setzte einen kurzen Haken am Verteidiger vorbei und schob flach ein. „Zum Glück haben wir kurz vor der Pause den Ausgleich gemacht“, sagte Hutze – mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.

Nach der Pause auf Augenhöhe – Möglichkeiten, aber keine Entscheidung

Im zweiten Durchgang bekam Techelsberg mehr Zugriff, ohne die Partie völlig zu kippen. „Die zweite Halbzeit wurde von uns besser gestaltet. Wir konnten mehr Akzente setzen, hatten ein, zwei Superchancen“, so Hutze. Gleichzeitig blieb Wölfnitz gefährlich und kam ebenfalls zu guten Möglichkeiten – ein Spiel, das bis in die Schlussphase offen blieb. Eine Szene blieb dem Trainer besonders hängen: „Ein Wölfnitzer hat sich stark durchgesetzt und ist fast allein auf den Tormann zugelaufen. Der parierte seinen Schuss sehr stark.“ Mit mehr Effizienz, meint Hutze, „wäre vielleicht sogar mehr drinnen gewesen“. Insgesamt blieb sein Fazit aber ausgewogen: „Vielleicht hatte Wölfnitz ein kleines Chancenplus. Im Großen und Ganzen geht dieses 1:1 für beide Seiten in Ordnung.“ Es war, wie er betonte, „ein super Spiel mit hoher Intensität und großem Einsatzwillen“.

Hutze lobt Einsatz, hohes Niveau – und blickt mit Punkt nach vorne

Bei allem sportlichen Hin und Her wollte Günter Hutze vor allem eines festhalten: den starken Auftritt seines Kaders. „Ich bin auf meine Mannschaft und auf alle fünfzehn, sechzehn Spieler sehr stolz. Wenn Einstellung und Kopf passen, können sie sehr guten Fußball spielen“, sagte der Techelsberg-Coach. Gerade in Wölfnitz, das er als „bisher stärksten Gegner“ beschrieb, war das gefragt: „Unglaubliche Laufbereitschaft, unglaubliche Kampfkraft – viele junge Spieler, die neunzig Minuten Gas geben.“ Für den ganz großen Wurf, so Hutze selbstkritisch, hätten „mehr Ruhe am Ball“ und „mehr Effizienz im Abschluss“ gefehlt. Ein Lob gab es auch für den Unparteiischen: „Das Spiel war im Großen und Ganzen sehr fair geführt, die Schiedsrichterleistung war gut.“ In der Tabelle bleibt Techelsberg mit 48 Punkten Zweiter, Wölfnitz/Oberglan 1b hält bei 40 Zählern auf Rang drei – ein Zähler, der beiden Seiten im engen Rennen hilft und Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben gibt.

2. Klasse C: SG Wölfnitz/Oberglan 1b : Techelsberg - 1:1 (1:1)

  • 43
    Christopher Korhammer 1:1
  • 39
    Maximilian Erwin Michael Bürger 1:0