In der 2. Klasse C feierte der SV Weitensfeld/Zweinitz am Freitag einen klaren 6:0-Heimsieg gegen das Liebenfels - Future Team. Zur Pause stand es 2:0, danach legten die Hausherren nach – angeführt von Dreifachtorschütze Adrian Schindler. Sektionsleiter Stefan Friesser sprach von einem reifen Auftritt: „Wir haben sehr gut nach vorne gespielt und hinten wenig zugelassen.“ Sein Gefühl war früh eindeutig: „Spätestens zur Halbzeit war klar, dass wir das heute nach Hause bringen.“
Weitensfeld erwischte den besseren Start und stellte die Weichen früh. In Minute 11 traf Harald Stark zum 1:0, was den Hausherren sichtbar Ruhe gab. Das Heimteam blieb das aktivere Team, suchte konsequent den Weg nach vorne und ließ in der eigenen Hälfte kaum etwas zu. Stefan Friesser fasste das so zusammen: „Wir haben sehr gut nach vorne gespielt und in der Defensive eigentlich nicht viel zugelassen.“ Ein kleiner Patzer öffnete den Gästen zwar eine Möglichkeit, doch Liebenfels konnte daraus kein Kapital schlagen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Adrian Schindler in der 44. Minute auf 2:0. Für Friesser war damit die Richtung gesetzt: „Spätestens zur Halbzeit beim 2:0 wusste ich, dass wir auf einem guten Weg sind, die Partie zu gewinnen.“
Nach der Pause blieb Weitensfeld am Drücker und legte die nächste Schicht drauf. Adrian Schindler traf in der 67. Minute zum 3:0 und setzte damit seinen Lauf fort. Nur wenige Augenblicke später stellte Martin Georg Strebenitzer in der 70. Minute auf 4:0, ehe Schindler in der 84. Minute mit seinem dritten Treffer des Abends das 5:0 nachlegte. Den Schlusspunkt setzte Julian Feichtinger in der 86. Minute mit dem 6:0. Friesser hob den Teamgeist hinter den Toren hervor: „Das waren alles Tore aus einer starken Mannschaftsleistung, welxhe die verschiedenen Torschützen perfekt in Szene gesetzt haben.“ Gleichzeitig erinnerte er an Schindlers Zielsprint um die Torjägerkrone: „Auf jeden Fall waren seine Tore heute ausschlaggebend.“ Und zum Gesamtauftritt sagte er: „Am Ende haben wir den Sieg ungefährdet nach Hause gebracht.“
In der Bewertung war der Sektionsleiter deutlich: „Unsere größte Stärke ist der Zusammenhalt und der unbändige Wille zu gewinnen.“ Verbesserungspotenzial wollte er nach diesem Auftritt kaum herausstreichen: „Wenn man in einer Meistersaison ist, kann man nicht mehr viel verbessern. Es gibt Kleinigkeiten, aber die sind heute nicht der Rede wert.“ Respekt gab es für die Gäste: „Liebenfels - Future Team ist ein starkes Team, gut organisiert. Gegen unsere Routine und unsere Stärke konnten sie aber nicht viel ausrichten.“ Auch zur Spielleitung äußerte er sich fair: „Es gab nicht viele strittige Szenen. Der Schiedsrichter war sehr gut.“ Nach dem Schlusspfiff stand dann die Feier im Mittelpunkt. „Die Fans haben sich riesig gefreut, es gibt eine große Feier – das passt“, so Friesser, der zum Schluss noch ein persönliches Wort loswurde: „Ich bedanke mich herzlich bei der ganzen Mannschaft, beim Trainer und bei allen Funktionären.“ Für Weitensfeld bleibt der Blick nach vorn: Punkte sammeln, den Schwung mitnehmen – und Schindlers Jagd auf die Torjägerkrone aufmerksam begleiten.