In der 2. Klasse C drehte ASKÖ Techelsberg gegen HSV ein 1:2 zur Pause in einen 3:2-Heimsieg. Nach frühem Rückstand und viel Zweikampfhärte lag Techelsberg lange hinten, ehe Christopher Korhammer ausglich und Sebi (Hausi) Kandolf in Minute 86 den Siegtreffer erzielte. Trainer Günter Josef Hutze sah die Wende klar nach der Pause und fasste zusammen: "Ab der 50., 60. Minute haben wir das Kommando übernommen."

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Der Start gehörte den Gästen. Bereits in Minute 7 stellte Patrick Klocker auf 0:1, ehe Techelsberg im Gegenzug durch ein Eigentor von Hanibal Kifle Bokretsion sofort zurückkam – 1:1 nach sieben Minuten. Der HSV blieb griffig und ging noch vor der Pause durch Stefan Trinker erneut in Führung (35.), zur Halbzeit stand es 1:2. Günter Josef Hutze bestätigte den starken Beginn des Gegners: "Der HSV war sehr bissig, angriffslustig und uns physisch etwas überlegen. Er ging durch ein super Standardtor in Führung, das wir Gott sei Dank ausgleichen konnten. Aber sie blieben weiter aggressiv." Nach dem Seitenwechsel arbeiteten sich die Hausherren in die Partie, Christopher Korhammer egalisierte in Minute 61 zum 2:2. Als vieles schon nach einem Remis aussah, schlug Hausi spät zu und netzte in der 86. Minute zum umjubelten 3:2-Siegtreffer ein – Techelsberg hatte sich für das lange Anlaufen belohnt.
Der Techelsberg-Coach ordnete die Wende deutlich ein: "Die Partie kippte in unsere Richtung ab der fünfzigsten, sechzigsten Minute. Man hat dem Gegner angemerkt, dass er körperlich nachließ, und wir haben das Kommando übernommen." Auch die hohe Intensität der Gäste sprach er an: "In diesem Spiel, wo es für beide um nichts mehr ging, war es für mich nicht berauschend, dass der Gegner so aggressiv agierte." Gleichzeitig zollte Hutze Respekt: "HSV ist sehr aggressiv, sehr bissig und, solange sie hundert Prozent gehen, sehr gefährlich und fordernd. Aber dieses Tempo konnten sie über neunzig Minuten nicht halten – das war am Ende ausschlaggebend für unseren Sieg." Strittige Szenen sah der Trainer keine: "Es gab keinen Elfer-Alarm, keine Rotfouls. Der Schiedsrichter war okay." Damit blieb die Partie hart, aber im Rahmen – und die Hausherren nutzten ihre Phase nach der Pause konsequent.
Hutze hob die Basis für den späten Punch hervor: "Die größte Stärke unserer Mannschaft war, die harten Einheiten ( Feiern ohne Ende)der letzten zwei, drei Wochen zu verarbeiten und so fit zu sein, um Fußball zu spielen. Wir feiern ja doch schon seit zwei bis drei Wochen durch." Entsprechend gelöst war die Stimmung rund um den Sportplatz: "Die Stimmung war hervorragend am Techelsberg. Die Leute freuen sich nach fast zwanzig Jahren wieder über einen Aufstieg. Es gibt Freibier und gute Laune." Für die Schlussrunde bleibt der Fokus bodenständig: "Ich sehe jetzt eigentlich keine Punkte mehr, um zu arbeiten. Die Meisterschaft geht noch eine Woche. Wir fahren am Freitag nach Weitensfeld, werden mit Weitensfeld feiern und die Saison glücklich ausklingen lassen."