In der 2. Klasse C lieferten sich die SG ASKÖ Wölfnitz/SV Oberglan 1b und Krumpendorf ein wildes 6:4. Nach einer 5:0-Pausenführung der Gastgeber kam Krumpendorf nach der Pause bis auf 5:4 heran, ehe Wölfnitz wieder zuschlug. Trainer Tine Kaiser sprach von einer verschlafenen ersten Halbzeit – und lobte zugleich die Reaktion seines Teams, das die Partie im zweiten Durchgang noch einmal offen gestaltete.

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Die Geschichte der ersten 45 Minuten war schnell erzählt und für Krumpendorf bitter. Wölfnitz legte los wie die Feuerwehr: Schon in Minute 4 eröffnete Elias Rene Peter Hausharter das Torfestival, in der 10. Minute erhöhte Matthias Sgonz auf 2:0. Nach 19 Minuten stellte Matthias Lipp auf 3:0, nur vier Zeigerumdrehungen später legte Sgonz seinen zweiten Treffer zum 4:0 nach. Kurz vor dem Pausenpfiff schraubte Adam El Nemer den Zwischenstand auf 5:0.
Martin Tine Kaiser fasste das Gefühl seiner Mannschaft unverblümt zusammen: "Erste Halbzeit verschlafen, zweite Halbzeit okay." Und er präzisierte die Ursache: "Uns hat in der ersten Halbzeit die Konsequenz im Verteidigen gefehlt." Für ihn war klar: "Verloren haben wir es in der ersten Halbzeit. Ausschlaggebend war, dass wir in der ersten Halbzeit fünf Tore bekommen haben."
Nach dem Seitenwechsel zeigte Krumpendorf, dass deutlich mehr in der Mannschaft steckt. Marcel Kaiser setzte in der 51. Minute das 5:1, was sichtbar Schwung brachte. In Minute 60 verkürzte Maik Kornberger auf 5:2, drei Minuten später legte Felix Pippan das 5:3 nach. Krumpendorf blieb dran, blieb aktiv – und wurde in der 68. Minute erneut durch Kornberger zum 5:4 belohnt. Die Gäste waren wieder voll im Spiel, doch Wölfnitz fand die richtige Antwort: Moritz Baumgartner stellte in Minute 71 auf 6:4 und nahm der Aufholjagd den Wind. Kaiser wollte den zweiten Durchgang dennoch gewürdigt wissen: "Die zweite Halbzeit war positiv, weil wir fast das 0:5 wieder aufgeholt haben und Moral bewiesen haben."
In seiner Einordnung hob Kaiser die Qualität des Gegners hervor: "Wölfnitz hat viele junge, flinke Burschen mit sehr viel Potenzial. Sie waren munterer als wir – das war heute der ausschlaggebende Punkt." Am Schiedsrichter ließ er keinerlei Zweifel: "Der Schiedsrichter war okay. Es gab keine strittigen Situationen."
In der Tabelle hält Wölfnitz nach diesem Heimsieg als Vierter bei 47 Punkten, Krumpendorf steht mit 36 Zählern auf Rang acht. Für Kaiser bleibt ein klarer Arbeitsauftrag: Die Reaktion nach der Pause mitnehmen – und jene Konsequenz im Verteidigen, die in Hälfte eins fehlte, wieder dauerhaft auf den Platz bringen.