Spielberichte

„Lockerheit und Spaß haben heute entschieden“ – Hutze nach Techelsbergs 3:2 in Weitensfeld

SV Weitensfeld
Techelsberg

Zum Abschluss der 2. Klasse C lieferten sich der SV Weitensfeld/Zweinitz und ASKÖ Techelsberg ein offenes Spiel, das die Gäste mit 3:2 für sich entschieden. Techelsberg legte zweimal vor, Weitensfeld glich zweimal aus – bis ein später Treffer den Ausschlag gab. Trainer Günter Josef Hutze sprach danach von einem Tag, an dem Leichtigkeit den Unterschied machte: „Lockerheit und Spaß haben heute entschieden.“ In einer Partie ohne großen Druck nutzten die Gäste ihre Momente konsequent und brachten den Auswärtssieg über die Zeit.

Spieler steht mit dem Fuß auf einem orangenen Ball

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Techelsberg legt vor, Weitensfeld antwortet – die Entscheidung fällt spät

Der letzte Spieltag brachte in Weitensfeld ein Duell, das schnell Fahrt aufnahm. Nach 14 Minuten setzte sich Techelsberg erstmals durch: Marcel Schusser brachte die Gäste 1:0 in Führung. Coach Günter Josef Hutze beschrieb den Auftakt-Treffer so: „Das ist über links super herausgespielt worden und dann köpft Marcel Schusser traumhaft ins lange Eck, gegen die Laufrichtung des Tormanns.“ Weitensfeld schlug in Minute 30 zurück, Adrian Schindler stellte auf 1:1. Hutze sah den Ausgleich kritisch, blieb aber bei seiner Sicht der Dinge: „Meiner Meinung nach war das Abseits.“ Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Nach Wiederbeginn legte wieder Schusser vor und traf in der 58. Minute zum 2:1 für Techelsberg. Die Hausherren antworteten prompt, nur fünf Minuten später glich Harald Stark zum 2:2 aus. Als die Partie in die Schlussphase bog, fiel die Entscheidung: In Minute 82 traf Roland Suppan zum 3:2 und gab dem Spiel den letzten Dreh. 

„Feierlaune“ und ein starker Zehner – Techelsbergs Ansatz greift

Dass es in Weitensfeld ein offener Schlagabtausch wurde, lag aus Techelsberger Sicht auch am Setting des letzten Spieltages. „Wir sind heute mit der Kartenspielertruppe angereist und wollten uns einen schönen Nachmittag in Weitensfeld machen, weil es das letzte Meisterschaftsspiel war und es um nichts mehr ging“, erklärte Hutze offen. Umso größer war seine Überraschung: „Der Gegner ist im vollen Fokus und mit der Originalgruppe aufgetreten – und wir konnten mit unseren Kartenspielern und dem Kegelverein dagegenhalten.“ Der Ton war scherzhaft, die Botschaft klar: Techelsberg spielte befreit auf. „Ich denke, die Lockerheit und der Spaß am Spiel haben heute dieses Spiel entschieden“, sagte der Trainer. Einen besonderen Namen hob er heraus: „Patrick Ölweiner in der Mitte hat als Zehner herausragend gespielt, der wird schwer zu halten sein für die kommende Saison.“ 

Respekt für Weitensfeld, Lob für das Gespann und ein sauberer Abschluss

Inhaltlich blieb Hutze auch nach dem Sieg fair gegenüber dem Gegner. „Weitensfeld war sehr, sehr bissig, sehr aggressiv. Sie konnten wohl nicht gut damit umgehen, dass wir dagegenhalten, und sind dann an den eigenen Nerven gescheitert“, ordnete er ein. Diskussionen rund um den Ausgleich erwähnte er ausdrücklich als subjektive Sicht, zumal er das Schiedsrichterteam insgesamt positiv sah: „Es waren zwei, drei strittige Situationen dabei, die er aber im Verbund mit dem Linienrichter lösen konnte.“ Sportlich steht zum Saisonende ein runder Schlusspunkt: Techelsberg beendet die Runde mit 60 Punkten auf Rang zwei, Weitensfeld mit 72 Zählern an der Spitze der Tabelle. Für Hutze bleibt vor allem das Gefühl eines gelungenen Ausflugs: „Wir haben heute einfach den Spaß und die Freude am Fußball in Weitensfeld gelassen, sind mit dem Bus angereist – und fahren mit drei Punkten heim.“ Der Blick geht nun Richtung Sommerpause und Kaderplanung, in der die Leistungsträger um Spielmacher Ölweiner begehrt sein dürften.

2. Klasse C: Weitensfeld : Techelsberg - 2:3 (1:1)

  • 82
    Roland Suppan 2:3
  • 63
    Harald Stark 2:2
  • 58
    Marcel Schusser 1:2
  • 30
    Adrian Schindler 1:1
  • 14
    Marcel Schusser 0:1