In der 2. Klasse C setzte sich der SV Union Gurk auswärts beim SV Himmelberg mit 3:2 durch und schloss eine starke Saison mit der 50-Punkte-Marke ab. David Mitterer traf doppelt, dazu half ein Eigentor. Himmelberg verkürzte spät, doch Gurk brachte den Sieg über die Zeit. „Wir hatten das Spiel in der Hand, haben uns aber lange nicht belohnt“, ordnete er nach der Partie ein.

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Gurk erwischte den besseren Start und gab bei den Gästen früh die Richtung vor: aktiv, zielstrebig, mit dem klaren Willen, das Spiel an sich zu ziehen. „Wir hatten das Spiel in der Hand, aber wie in den letzten Wochen haben wir die vielen Torchancen, vor allem zu Beginn, nicht genutzt“, sagte Trainer Stefan Luschin. In Minute 21 fiel dennoch das 0:1, Torschütze: David Mitterer. Himmelberg antwortete acht Minuten später, Andreas Kassmannhuber stellte auf 1:1 (29.). Mit diesem Spielstand ging es in die Pause, wobei Gurk das aktivere Team blieb, ohne sich in dieser Phase entscheidend abzusetzen.
Nach dem Seitenwechsel kam die nächste Antwort der Gäste: In der 55. Minute traf erneut Mitterer zum 1:2. Luschin betonte dabei, dass dieser Treffer per Elfmeter fiel: „Den hat David eiskalt verwandelt.“ Spürbar war jetzt, dass Gurk drückte und ruhiger wurde. Ein Standard brachte das 1:3: Nach einem Einwurf bugsierte Himmelbergs Ferdinand Senk den Ball ins eigene Tor (74.). Himmelberg steckte nicht auf und kam in der Schlussphase noch einmal heran – Florian Höher verkürzte in Minute 90 auf 2:3. Mehr ließen die Gäste nicht zu. „Wir haben am Ende nichts mehr anbrennen lassen und den Sieg heimgefahren“, so Luschin.
Für den Gurker Coach war die Partie ein Sinnbild für die letzten Wochen: viel Aufwand, viel Kontrolle, manchmal zittrige Chancenverwertung – am Ende aber die nötige Reife. „Der ausschlaggebende Moment war unser Ziel. Wir wollten unbedingt die 50 Punkte schaffen. Die Burschen waren nach einer langen Saison schon ausgepowert, wir hatten viele Ausfälle, und trotzdem haben sie mit viel Geduld weitergemacht“, erklärte Stefan Luschin. Besonders hervorhob er die Moral seiner Mannschaft beim Auswärtssieg. Auch die Tore ordnete er ein: „Das 1:0 hat David Mitterer wieder stark gemacht, dann waren wir hinten einmal zu unsicher und kassieren das 1:1. Nach der Pause der Elfer zum 2:1, und das 3:1 fällt nach einem Einwurf – unsere Einwürfe sind fast wie Ecken.“ Dass Mitterer doppelt traf, passte für den Trainer ins Bild dieses Abends: effektiv und entscheidend. Den Unterschied sah er im Rückenwind der letzten Spiele: „Wir sind als Drittplatzierter mit einem Push reingegangen und haben die Erfahrung auf den Platz gebracht.“
Bei allem Jubel über die erreichte 50-Punkte-Marke vergaß Luschin den Gegner nicht. „Himmelberg war wie erwartet sehr bissig, stark in den Zweikämpfen und mit langen Bällen in die Tiefe immer gefährlich“, sagte der Gurk-Trainer. Sein Fazit zum Spielrahmen fiel ebenso positiv aus: „Es gab nichts Besonderes, großer Respekt an den Schiedsrichter, der sehr kommunikativ war. Es war eine sehr faire Partie und eine gastfreundliche Atmosphäre.“ Das passte zu einem intensiven Saisonabschluss.
Sportlich bedeutet der 3:2-Erfolg den fixen dritten Platz mit 50 Punkten – die Tabelle bestätigt dieses Ziel eindrucksvoll. Und während die Gegenwart gefeiert werden darf, wird in Gurk bereits gebastelt. „Über gut oder schlecht bei uns heute will ich gar nicht mehr reden. Wir sind am Abschluss unserer Kaderplanung für die neue Saison und werden diesen bald präsentieren.