In der 26. Runde der 2. Klasse C setzte sich der SV Naturstein Kogler St. Urban zuhause mit 3:1 gegen die ASKÖ Poggersdorf Youngsters durch. Nach einer torlosen ersten Hälfte legten die Hausherren nach dem Wechsel schnell vor, ließen aber lange zu viele Möglichkeiten liegen. Trainer Mario Obitsch sprach von klarer Überlegenheit über weite Strecken – entschieden wurde die Partie letztlich durch das späte 3:1, das nach zähem Ringen die Nerven beruhigte und den verdienten Dreier endgültig absicherte.

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Der Start war zäh, zur Pause stand es 0:0. Nach dem Seitenwechsel kam St. Urban mit Schwung aus der Kabine: In der 50. Minute stellte Manuel Gerald Rest auf 1:0, nur vier Minuten später legte Clemens Lorenz Siegfried Elsbacher das 2:0 nach. Das Spiel schien in der Hand der Hausherren, doch Poggersdorf blieb dran und kam durch Jürgen Kersch in Minute 60 zum 2:1-Anschluss. Damit war wieder Feuer drin, zumal St. Urban trotz Feldvorteilen weitere Chancen liegen ließ. In einer umkämpften Schlussphase gab es in der 88. Minute Rot für Poggersdorfs Franz Krall; in derselben Minute traf Adrian Schaffer zum 3:1 – der Treffer, der die Partie endgültig entschied und die starke Leistung der Heimelf im Ergebnis abbildete.
„Wir waren über neunzig Minuten überlegen, mit kurzen Schwächenphasen. Die Chancenauswertung war leider nicht gut“, ordnete Trainer Mario Obitsch den Auftritt ein. St. Urban hatte viel vom Spiel, ließ aber lange die Konsequenz im Abschluss vermissen. Gefragt nach dem Knackpunkt, wurde der Coach deutlich: „Der Gegner war nicht gefährlich genug für uns. Aber das 3:1 war dann der ausschlaggebende Grund für den Sieg.“ Zum entscheidenden Treffer sagte er: „Das Tor zum 3:1 entstand aus einer leicht strittigen Situation. Wir haben gut ausgekontert und es endlich zu Ende gespielt, was wir vorher nicht gemacht haben. Das war unser Problem: bis zum letzten Pass nicht die richtigen Entscheidungen.“ Am Ende zahlte sich das konsequentere Nachsetzen aus.
Obitsch fand trotz des Tabellenstands lobende Worte für den Gegner: „Poggersdorf war kämpferisch sehr stark. Sie haben nie aufgegeben, keinen Ball verloren gegeben und waren sehr motiviert gegen uns. Poggersdorf steht zu Unrecht ganz hinten in der Tabelle.“ Mit Blick auf die Spielleitung blieb der Coach nüchtern, aber klar: „Es waren einige Entscheidungen des Schiedsrichters zu hinterfragen, auf beiden Seiten. Das Spiel wurde unnötig aufgeheizt, er hätte es besser unter Kontrolle haben können.“ Den Unterschied sah Obitsch vor allem in der Effizienz: „Sowohl in der Chancenauswertung als auch im konsequenten Spiel nach vorne.“ Mit nun 30 Punkten beendet St. Urban die Runde im gesicherten Mittelfeld (Platz 10) – und nimmt aus diesem Sieg mit, dass die vielen ordentlichen Angriffe öfter in zwingende Abschlüsse münden müssen.