In der 2. Klasse D der 22. Runde musste sich der SV Rasenschach Tainach dem SV Viktoria Viktring klar mit 0:6 geschlagen geben. Schon zur Pause stand es 0:3, am Ende wurde es ein deutlicher Auswärtssieg. Trainer Christian Sablatnig brachte das Spielgefühl auf den Punkt: „Es war von der ersten Minute weg ein Spiel in eine Richtung. Es ist nur auf das Tor von Tainach zugelaufen, der Sieg hätte sogar höher ausfallen können.“

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Viktring erwischte den perfekten Start und stellte die Weichen rasch. Nach nur sechs Minuten traf Amer Krcic zum 0:1 und gab damit die Richtung vor. Das Auswärtsteam blieb aktiv, ließ den Ball laufen und legte nach: In Minute 17 erhöhte Tobias Alexander Schaflechner auf 0:2, zwölf Minuten später setzte Raphael Kassler das 0:3 drauf. Mit diesem klaren Polster ging es in die Kabinen. Auch nach der Pause änderte sich am Bild wenig: Acht Minuten nach Wiederbeginn stellte Jonas Christoph Draxl auf 0:4. Tainach fand offensiv kaum Entlastung, Viktring blieb geduldig und nutzte die Momente. In der Schlussphase legte Schaflechner noch einen Doppelpack nach – in der 84. Minute das 0:5, in der 90. Minute das 0:6. Damit schnürte er einen Dreierpack und setzte den Schlusspunkt unter einen rundum überzeugenden Auftritt der Gäste.
Christian Sablatnig beschrieb die Partie ohne Umschweife: „Es war von der ersten Minute weg ein Spiel in eine Richtung.“ Für ihn lag der Schlüssel klar im eigenen Auftreten mit dem Ball: „Die größte Stärke unserer Mannschaft war heute der Ballbesitz. Das haben wir richtig gut gemacht.“ Der Gegner stand sehr tief, dennoch fand Viktring Lösungen: „Der Gegner war sehr defensiv eingestellt, hat sich tief aufgestellt, aber wir haben die spielerischen Mittel gefunden, um diese Situationen zu lösen.“ Spezielle Schlüsselszenen wollte der Trainer nicht herausheben, zu deutlich war der Gesamteindruck: „Es war nichts Besonderes – einfach ein Spiel in eine Richtung.“ Und obwohl es am Ende 0:6 hieß, blieb Sablatnig dabei: „Der Sieg hätte höher ausfallen können.“ Auf die Frage nach Verbesserungen meinte er nüchtern: „Im heutigen Spiel wüsste ich nicht, was wir besser machen könnten, aber es gibt natürlich immer Potenzial.“
Ein Detail abseits der Tore erzählte viel über den Teamgeist bei Viktring: „Wir haben einen Tormann reaktiviert, Raphael Weinmann, der ein Jahr lang nicht gespielt hat, weil einer unserer Tormänner bei einer Familienfeier war und einer verletzt war“, erklärte Sablatnig. „Er hat seine Aufgabe hervorragend gelöst.“ Auch für den Schiedsrichter fand der Trainer klare Worte: „Es hat nicht viele strittige Szenen gegeben. Der Schiedsrichter war hervorragend.“ Mit dem Auswärtssieg bestätigt Viktring seine starke Verfassung und behauptet seinen Platz im Spitzenfeld. Laut Tabelle rangiert der SV Viktring auf Platz drei der Liga – ein Statement, das der klare Auftritt in Tainach untermauerte. Für die Gastgeber heißt es hingegen, schnell wieder Punkte zu sammeln. Viktring will die gezeigte Ruhe am Ball und das saubere Positionsspiel in den nächsten Aufgaben erneut auf den Platz bringen.