In der 2. Klasse D setzte sich der ASK Klagenfurt daheim klar mit 6:2 (4:0) gegen den FC Mondi Frantschach durch. Den Ton gab eine starke erste Hälfte der Klagenfurter vor, nach der Pause kam Frantschach auf, konnte die Hypothek aber nicht mehr wegspielen. Trainer Martin Mayerhofer haderte weniger mit der Einstellung als mit Details: „Das Ergebnis spiegelt nicht unsere Leistung.“ Vor allem nach Seitenwechsel sah er sein Team „gleichwertig“ und mit mehreren guten Möglichkeiten, die ungenutzt blieben.

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Gerade einmal fünf Minuten waren gespielt, da lag Frantschach bereits hinten: Luca Dietmar Pichler brachte den ASK Klagenfurt in der 5. Minute mit 1:0 in Front. Aus Sicht von Martin Mayerhofer war das der Knackpunkt des Starts: „Entscheidend war in der fünften Minute leider ein Missverständnis, das zum Tor geführt hat.“ Die Gäste wirkten in dieser Phase nicht voll da, was der Coach offen einräumte: „Meiner Mannschaft hat am Anfang ein bisschen die Konzentration gefehlt.“ Klagenfurt blieb am Drücker und nutzte die Räume eiskalt. Danijel Josimovic erhöhte nach 17 Minuten auf 2:0, ehe kurz vor der Pause ein Doppelschlag den Spielstand deutlich machte: Zunächst traf Boris Tomic in Minute 36 zum 3:0, nur eine Minute später legte Said Djulic das 4:0 nach. Beim 4:0-Pausenstand war klar: Frantschach hatte sich die erste Halbzeit mit „blöden Eigenfehlern“ (Mayerhofer) selbst schwer gemacht, während der ASK das Spiel kontrollierte und seine Chancen verwertete.
Nach dem Seitenwechsel meldete sich Frantschach sofort an. In der 49. Minute stellte Marcel Gerald Zarfl auf 4:1 und gab dem Spiel aus Gästesicht neuen Schwung. „Die zweite Halbzeit hat meine Mannschaft bewiesen, was sie wirklich kann“, sagte Mayerhofer, der seine Elf nun „gleichwertig“ sah. Vier Top-Chancen sprach er an – „die wir leider nicht verwertet haben“. Klagenfurt blieb in den entscheidenden Momenten kaltschnäuzig: Said Djulic traf in Minute 63 zum 5:1, Haris Smajic legte in der 77. Minute das 6:1 nach. Frantschach steckte nicht auf und kam durch Iman Rahmatpanah Siya Masgi in der 81. Minute noch zum 6:2. Am Ende stand ein deutlicher Sieg für den Tabellenführer, auch wenn die Gäste nach der Pause viel investierten und spielerisch zulegten.
Martin Mayerhofer suchte nach Abpfiff nicht nach Ausreden, sondern benannte die Baustellen klar: „Am Anfang hat die Konzentration gefehlt.“ Gleichzeitig stellte er seiner Mannschaft ein gutes Zeugnis aus: „Ansonsten war sie die ganzen 85 Minuten perfekt eingestellt.“ Der Gegner bekam ebenso Respekt: „Der Gegner war wie gewohnt sehr stark.“ Zum Unparteiischen meinte er differenziert: „Generell war die Schiedsrichterleistung okay, bis auf eine Situation, die kein Tor hätte sein dürfen – aber es ist menschlich, dass man nicht alles sehen kann.“
In der Tabelle rangiert Frantschach derzeit auf Rang neun, der ASK führt die 2. Klasse D an. Für Mayerhofer ist der Weg dennoch klar: „Meine Mannschaft braucht nur so weiterarbeiten. Dann werden wir nächstes Jahr sicher im ersten Drittel mitsprechen.“ Ein Satz, der zum couragierten Auftritt nach der Pause passt – und als Auftrag für die kommenden Wochen verstanden werden darf.