In der 2. Klasse D setzte der ASV St. Margarethen/Lav. mit einem klaren 6:0-Auswärtssieg ein Ausrufezeichen beim SV Rasenschach Tainach. Ein früher Dreifachschlag stellte die Weichen schon vor der Pause, nach dem Seitenwechsel legten die Gäste konzentriert nach. Co-Trainer Roland Schrammel sprach von Biss, Zusammenhalt und einem klaren Plan – und sah eine Mannschaft, die ihre Chance auf die ersehnten Punkte entschlossen nutzte und bis zur letzten Minute konsequent blieb.

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St. Margarethen erwischte den perfekten Start und belohnte eine entschlossene Anfangsphase sofort. In Minute 8 traf Nico Pascal Schatz zum 0:1 und gab den Ton vor. Nur sechs Minuten später legte Florian Michael Friesacher nach (14.), ehe Lukas Tatschl bereits in der 17. Minute auf 0:3 stellte. Damit war zur Halbzeit vieles geklärt. Schrammel erklärte den Ansatz: „Wir sind von der ersten Sekunde aggressiv reingegangen und wollten sie in ihrer Hälfte unter Druck setzen. Das haben meine Spieler perfekt gemacht.“ Der Co-Trainer machte auch klar, worum es seiner Mannschaft an diesem Tag ging: „Wir haben gesagt, wir brauchen drei Punkte, damit wir definitiv Aufsteiger sind und unser Ziel erreichen.“ Entsprechend wach und zielstrebig traten die Gäste auf, hielten den Ball phasenweise in den eigenen Reihen und ließen Tainach kaum Luft zum Durchatmen.
Für Roland Schrammel war der Grund für den souveränen Auftritt schnell benannt. „Ich habe beim Aufwärmen ein Funkeln in den Augen gesehen. Die Jungs wussten: Heute ist unsere Partie“, sagte er. Es war nicht nur der Plan, sondern die Art, wie er umgesetzt wurde. „Herz, Leidenschaft, Teambereitschaft – das war der Schlüssel. Einige Stammspieler sind ausgefallen, aber die Gruppe hat das perfekt aufgefangen“, betonte der Co-Trainer. Den Gegner wollte er trotz des Ergebnisses nicht kleinreden: „Der Gegner ist positiv aufgetreten, da sind gute Einzelkicker drinnen. Aber wir waren bissiger, wir waren in den Zweikämpfen stärker und reifer.“ Genau dieses Paket aus Hunger und Disziplin habe den Unterschied gemacht – früh in Führung gehen, den Druck hochhalten und sich nicht mit dem 3:0 zur Pause zufriedengeben.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb St. Margarethen am Drücker. Wieder war es Florian Michael Friesacher, der in Minute 60 zuschlug und mit seinem zweiten Treffer auf 0:4 stellte. In der 67. Minute erhöhte Raphael Wischer, ehe Florian Maier in der Schlussphase (82.) den Endstand von 0:6 fixierte. Schrammel gefiel, dass sein Team den Faden nicht verlor: „Wir wollten das vierte und das fünfte, dann sind sie geknickt. Genau so ist es passiert.“ Besonders hob er die Breite des Kaders hervor: „Die Einwechsler haben uns zusätzliche Energie gebracht.“ Statt zu verwalten, suchten die Gäste weiter konsequent den Abschluss und nutzten ihre Chancen eiskalt.
Trotz der Deutlichkeit blieb Schrammel im Ton sachlich – auch beim Thema Unparteiische. „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung“, meinte er knapp und lobte seine Mannschaft zugleich für die Disziplin, sich auf Fußball zu konzentrieren. Der Co-Trainer ordnete den Sieg zudem in den größeren Plan ein: „Wir sind jetzt aufgestiegen. Wenn diese Einheit zusammenbleibt, sind wir auch nächstes Jahr bereit für den nächsten Schritt.“