Zum Abschluss der 26. Runde in der 2. Klasse D setzte sich der SV Viktoria Viktring mit 9:0 gegen den Eberndorfer AC durch. Trainer Christian Sablatnig brachte die Partie knapp auf den Punkt: "Es war ein Spiel in eine Richtung." Seine Mannschaft war von Beginn an klar überlegen, führte bereits zur Pause 4:0 und legte nach dem Seitenwechsel konsequent nach. Laut Coach verabschiedeten sich zudem zwei Spieler mit je einem verwandelten Elfmeter.

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Viktring nahm das Heft vom Anpfiff weg in die Hand und stellte die Weichen schon im ersten Durchgang. Nach einer dominanten Anfangsphase brach Raphael Kassler in der 14. Minute den Bann und stellte auf 1:0, nur eine Minute später erhöhte Tobias Alexander Schaflechner auf 2:0. Eberndorf kam kaum zur Entlastung, während die Hausherren zielstrebig nachsetzten: In Minute 22 legte Yevhen Sutkovyi das 3:0 nach, ehe Nico Hrstic in der 34. Minute das 4:0 fixierte. "Ab der ersten Minute waren wir klar überlegen, haben früh das 1:0 gemacht und danach viele Chancen gehabt", erklärte Christian Sablatnig. "Das Ergebnis geht so absolut in Ordnung." Zur Halbzeit war die Geschichte mit dem 4:0-Zwischenstand praktisch entschieden, Viktring hatte mehr vom Spiel und ließ hinten wenig zu.
Auch nach dem Wechsel blieben die Gastgeber aktiv und drängten auf weitere Treffer. In der 55. Minute traf Lukas Hartl zum 5:0, vier Minuten später stellte der starke Yevhen Sutkovyi mit seinem zweiten Tor des Abends auf 6:0 (59.). Die Mannschaft von Sablatnig ließ nicht nach: Ruslan Levyha erhöhte in der 72. Minute, Jonas Christoph Draxl legte in der 78. Minute nach, und in der Schlussminute setzte Elias Joel Tuppinger mit dem 9:0 den Deckel drauf. Sablatnig lobte die Haltung seines Teams: "Die größte Stärke heute war, dass wir noch voll fokussiert waren, obwohl es die letzte Runde war und wir unbedingt gewinnen wollten." Ein kleiner Wermutstropfen blieb dennoch: "Wir haben leider wieder zu viele Chancen vergeben, aber im Grunde war es absolut in Ordnung." Unterm Strich nutzte Viktring seine Möglichkeiten deutlich besser und hielt das Tempo bis zum Schluss hoch.
Trotz der klaren Verhältnisse fand der Viktring-Coach faire Worte für den Gegner: "Der Gegner war heute nicht so stark wie erwartet, aber sie haben sich trotzdem bis zum Schluss bemüht – da muss man den Hut ziehen." Eberndorf stemmte sich gegen die Angriffe, konnte die Wucht der Gastgeber aber über weite Strecken nicht bremsen. Auch mit dem Unparteiischen zeigte sich Sablatnig zufrieden: "Ich glaube, es war heute für den Schiedsrichter ein einfaches Spiel, weil es sehr eindeutig war, und es war so in Ordnung." So blieb der Fokus auf dem Sportlichen, die Gastgeber kontrollierten das Geschehen und ließen defensiv kaum etwas zu, während vorne nahezu im Zehn-Minuten-Takt nachgelegt wurde.
Ein besonderes Kapitel des Abends gehörte zwei Viktringern, die sich verabschiedeten. Sablatnig schilderte diesen Moment so: "Zwei Spieler aus unserer Mannschaft hatten heute ihr letztes Spiel. Beide sind dazu gekommen, dass sie einen Elfmeter schießen, und beide haben getroffen." Für den Trainer sind es nicht nur Torschützenlisten, die zählen, sondern Menschen und Geschichten: "Es ist schwierig, einzelne Momente herauszuheben, weil es so viele gibt. Der eine war fünf Jahre im Verein, der andere hat eine großartige Karriere im Kärntner Fußball hinter sich. Ich hoffe, dass beide dem Verein verbunden bleiben – großartige Typen und richtig gute Menschen." Mit dem 9:0 setzte Viktring einen deutlichen Schlusspunkt unter diese Runde und verabschiedete zwei verdiente Kicker mit Toren und viel Applaus aus der Mannschaft.