Zum Auftakt der 2. Klasse D hat SV Viktoria Viktring gegen SG SV Maria Rain/ASKÖ Köttmannsdorf 1b ein deutliches 8:0 gefeiert und laut Trainer Christian Sablatnig über die gesamte Spielzeit den Ton angegeben. Der Coach sprach nach dem Schlusspfiff von einem Spiel „in eine Richtung“, sah seine Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute überlegen und meinte, dass der Sieg auch in dieser Höhe verdient gewesen sei.

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Dass Christian Sablatnig seine Mannschaft von Beginn an als klar überlegen gesehen hat, spiegelte sich auch im Spielverlauf wider. Bereits in der 10. Minute brachte Ruslan Levyha die Hausherren mit 1:0 in Führung. Nach 20 Minuten legte Vadym Ukrainets das 2:0 nach und damit war früh zu erkennen, dass SV Viktoria Viktring den Auftakt der neuen Saison fest im Griff hatte. Sablatnig sagte, seine Mannschaft habe die Situationen „sehr gut herausgespielt“ und schon vor den Treffern die eine oder andere Möglichkeit vorgefunden. Für ihn lag der Schlüssel darin, dass sein Team nach dem ersten Tor nicht nachließ. „Der entscheidende Moment für den Sieg war sicher das 1:0 und dass wir dann drangeblieben sind und gleich nachgelegt haben“, erklärte der Trainer. Genau diese Entwicklung setzte sich vor der Pause fort. Ruslan Levyha erhöhte in der 38. Minute auf 3:0, nur zwei Minuten später stellte Elias Joel Tuppinger auf 4:0. Spätestens mit diesem Doppelschlag war die Richtung der Partie eindeutig vorgegeben.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Bild der Partie nichts. SV Viktoria Viktring blieb das aktivere Team und ließ den Gästen weiter kaum Luft. In der 48. Minute sah Benjamin Smoliner von der SG SV Maria Rain/ASKÖ Köttmannsdorf 1b die Rote Karte. Sablatnig ordnete diese Szene nüchtern ein und stellte zugleich dem Unparteiischen ein sehr gutes Zeugnis aus. „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut, sogar hervorragend. Bei der Roten Karte kann man Rot geben, muss man nicht, aber regeltechnisch war es in Ordnung“, sagte der Trainer. Sportlich baute seine Mannschaft den Vorsprung danach weiter aus. Yevhen Sutkovyi traf in der 53. Minute zum 5:0, nur zwei Minuten später sorgte Jonas Christoph Draxl für das 6:0. Auch damit war noch nicht Schluss. Yevhen Sutkovyi erhöhte in der 71. Minute auf 7:0, ehe Vadym Ukrainets in der 85. Minute den Schlusspunkt zum 8:0 setzte. Besonders zufrieden war Sablatnig dabei nicht nur mit der Zahl der Tore, sondern auch mit der Ordnung gegen den Ball: „Wir haben keinen Torschuss zugelassen.“
Nach so einem Ergebnis fiel das Fazit des Trainers naturgemäß positiv aus, und Christian Sablatnig machte auch kein Geheimnis daraus, worin er den Unterschied gesehen hat. „Ich glaube, Routine und Qualität waren heute einfach auf der Seite vom SV Viktoria Viktring. Mehr Routine und mehr Qualität waren heute definitiv auf unserer Seite“, sagte er. Diese Einschätzung passte für ihn sowohl zur spielerischen Leistung als auch zur Konsequenz vor dem Tor. Schon in der ersten Halbzeit hatte seine Mannschaft die Partie deutlich auf ihre Seite gezogen, nach der Pause blieb sie konzentriert und nutzte weitere Chancen. Entsprechend klar fiel auch das Gesamturteil des Trainers aus: „Im Grunde hat heute beim 8:0 alles gut funktioniert. Luft nach oben gibt es immer, aber es war spielerisch sehr gut und deswegen bin ich auch sehr zufrieden.“ Für SV Viktoria Viktring bedeutet dieses 8:0 jedenfalls einen Start nach Maß.