In der 2. Klasse D haben die SAK Amateure am Sonntag gegen die SG SV St. Margareten/Ros./ATUS Ferlach/DSG Sele/Zell 1b einen klaren 5:1-Heimsieg gefeiert. So eindeutig, wie das Ergebnis am Ende aussieht, war die Partie laut Trainer Herwig Josef Hobisch vor allem am Anfang aber noch nicht. Entscheidend war aus seiner Sicht, dass seine Mannschaft spielerisch klar besser war, sich trotz zunächst ungenutzter Chancen nicht aus der Ruhe bringen ließ und nach dem Anschlusstreffer sofort wieder die passende Antwort fand.

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Herwig Josef Hobisch musste nach dem Schlusspfiff nicht lange überlegen, wie er die ersten 45 Minuten einordnen wollte. „Wir waren spielerisch einfach die stärkere Mannschaft und haben am Anfang die Chancen nicht genutzt, sonst hätten wir schon einige Tore mehr machen können“, sagte der Trainer der SAK Amateure. Gerade weil die SG SV St. Margareten/Ros./ATUS Ferlach/DSG Sele/Zell 1b laut Hobisch „relativ gut“ war und selbst probierte mitzuspielen, blieb das Spiel zunächst offen. Für den SAK-Coach war aber von Beginn an zu sehen, dass seine Mannschaft mehr Anteile hatte und das Spiel mit zunehmender Dauer immer stärker an sich zog. In der 38. Minute fiel dann die verdiente Führung, als Raffael Santner das 1:0 erzielte. Noch wichtiger wurde aus Sicht des Trainers das 2:0 unmittelbar vor der Pause, das David Wieser in der 45. Minute nachlegte.
Mit der Doppelführung zur Halbzeit war für Hobisch eine wichtige Grundlage gelegt. „Ausschlaggebend war, dass wir endlich das 1:0 gemacht haben. Und dann kurz vor der Pause noch das 2:0. Dann war das Spiel schon auf unserer Seite“, sagte er. Ganz erledigt war die Partie damit aber noch nicht, denn nach dem Seitenwechsel kam die SG SV St. Margareten/Ros./ATUS Ferlach/DSG Sele/Zell 1b in der 54. Minute durch Sandro Canzi auf 2:1 heran. Die Antwort der SAK Amateure ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später stellte Jeremias Benjamin Alvarez in der 57. Minute den alten Abstand wieder her. Damit blieb die Hobisch-Elf am Drücker, und in der Schlussphase wurde aus dem lange umkämpften Spiel noch ein klarer Sieg. Luka Martic traf in der 86. Minute zum 4:1, ehe Jeremias Benjamin Alvarez in der 90. Minute seinen zweiten Treffer zum 5:1-Endstand folgen ließ.
Besonders zufrieden war Hobisch mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft das Spiel mit dem Ball angelegt hat. „Gegenüber dem letzten Spiel waren wir spielerisch sehr stark. Im Kleinspiel und bei den tiefen Pässen waren wir echt stark“, sagte der Trainer. Genau dort sah er den Unterschied, weil seine Mannschaft nicht nur mehr vom Spiel hatte, sondern sich diese Überlegenheit auch immer wieder herausspielte. Gleichzeitig wollte er den deutlichen Sieg nicht größer machen, als er für die Entwicklung der Gruppe tatsächlich ist. „Durch die jungen Spieler gibt es immer Verbesserungspotenzial. Wir müssen schauen, dass wir die Jungen so weit entwickeln, dass sie für die Kampfmannschaft fähig werden. Das war jetzt ein kleiner Schritt, aber noch nicht der endgültige Schritt“, erklärte Hobisch. Der Trainer blieb damit trotz des klaren Ergebnisses bewusst bodenständig.
Dass Hobisch den Erfolg nicht nur über das Ergebnis erklärte, zeigte auch sein Blick auf den Gegner. „Der Gegner war nicht schlecht, sogar relativ gut“, sagte er und machte damit deutlich, dass der 5:1-Sieg nicht gegen einen völlig harmlosen Kontrahenten zustande kam. Gerade am Anfang sei es schwierig gewesen, gegen eine Mannschaft zu spielen, die selbst Fußball spielen wollte. Für den Trainer sprach deshalb vor allem die Entwicklung über die gesamten neunzig Minuten für seine Elf. Auch bei den Nebenthemen blieb er sachlich. „Strittige Situationen gibt es in jedem Spiel“, meinte Hobisch, stellte der Leistung des Unparteiischen aber ein klares Zeugnis aus: „Die Schiedsrichterleistung war tadellos.“ Für die SAK Amateure war es damit in Runde zwei ein deutlicher Heimsieg, den der Trainer vor allem als wichtigen Zwischenschritt in der Entwicklung seiner jungen Mannschaft verstanden wissen wollte.