In der 2. Klasse D haben die SAK Amateure am Samstag bei St. Stefan 1b einen 3:1-Auswärtssieg geholt. Für Trainer Herwig Josef Hobisch war vor allem das frühe 1:0 der Schlüssel, weil seine Mannschaft damit gegen tief stehende Gastgeber sofort in die gewünschte Richtung kam. Dazu sah der Coach über weite Strecken eine taktisch saubere und spielerisch klare Vorstellung seiner Elf.

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Aus Sicht von Hobisch entwickelte sich die Partie von Beginn an sehr deutlich. „Unsere Mannschaft war von Anfang bis zum Schluss die dominierende Mannschaft“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff und machte damit klar, wie er den Verlauf gesehen hat. Die Gäste hatten mehr vom Spiel, während sich St. Stefan weit zurückzog und vor allem auf Absicherung bedacht war. „Wir haben fast nur in einer Hälfte gespielt“, so Hobisch, der die Gastgeber als sehr tief stehendes Team erlebte. Schon in der 5. Minute fiel das 0:1, als Raffael Santner traf. Für den SAK war das laut Hobisch ein ganz wichtiger Start, weil die Gäste dadurch freier aufspielen konnten. Bis zur Pause blieb der Druck aufrecht, und in der 39. Minute erhöhte Enej Prebil nach einer Ecke auf 0:2.
Wenn Hobisch einen Moment besonders hervorheben wollte, dann waren es gleich zwei Treffer. „Das 1:0 war absolut wichtig“, sagte er, und fast genauso deutlich sprach er über den Beginn der zweiten Hälfte. Denn unmittelbar nach dem Seitenwechsel legten die Gäste nach: In der 46. Minute stellte Massimo Leon Prutej auf 0:3. Für den Trainer war das der Punkt, an dem die Partie endgültig entschieden war. „Das 3:0 gleich nach der Pause war sehr wichtig. Damit war das Spiel erledigt“, ordnete Hobisch ein. Er sprach dabei auch von einem schön herausgespielten Tor, das den Auftritt seiner Mannschaft noch einmal unterstrich. Dass St. Stefan in der 82. Minute durch Hamid Rasekh noch auf 1:3 verkürzte, änderte an seiner Einschätzung des Spielverlaufs nichts mehr.
Besonders zufrieden war der SAK-Trainer mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft die Partie angelegt hat. „Das Taktische von meiner Mannschaft war absolut top“, sagte Hobisch und lobte vor allem die Ordnung gegen den Ball. Viel habe man nicht zugelassen, obwohl St. Stefan mit vielen Spielern in der eigenen Hälfte verteidigte. Entscheidend war für ihn aber auch das Spiel mit Ball. „Übers Mittelfeld haben wir sehr gut gespielt, das haben wir trainiert, und es funktioniert auf diese Art und Weise momentan sehr gut“, erklärte er. Gerade darin sah er den großen Unterschied an diesem Nachmittag. St. Stefan verteidigte zwar dicht und diszipliniert, nach vorne kam laut Hobisch aber wenig. „Sie haben hinten ziemlich dicht gemacht. Das haben sie nicht so schlecht gemacht“, sagte der Trainer fair über den Gegner, betonte aber zugleich die spielerische Überlegenheit seiner Elf.
So klar der Sieg für Hobisch auch war, ganz ohne Ansatzpunkt für Verbesserungen wollte er die Partie dennoch nicht abhaken. Einen Bereich sprach er ausdrücklich an: „Im Umschaltspiel geht noch etwas mehr.“ Viel mehr Kritik hatte der Trainer aber nicht vorzubringen, weil aus seiner Sicht sowohl die Kontrolle als auch die technische und spielerische Linie gestimmt haben. „Da hat man den Riesenunterschied zwischen Technik, Ballbehandlung und spielerischem Verständnis gesehen“, sagte Hobisch. Auch mit der Leitung des Unparteiischen war er einverstanden. „Die Schiedsrichterleistung war top. Es hat eigentlich keine Diskussionen gegeben, weil er sehr souverän war.“ Für die SAK Amateure ist der 3:1-Erfolg damit nicht nur ein Auswärtssieg, sondern auch ein Auftritt, auf dem sich in den nächsten Runden aufbauen lässt.