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„Normal müssten wir diese Partie acht bis zehn zu null gewinnen“ – Tainach verliert 0:1

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Dynamo Keutschach
SV Rasenschach Tainach

In der 2. Klasse D hat SV Rasenschach Tainach am Samstag bei Dynamo Keutschach trotz laut Trainer klarer Überlegenheit mit 0:1 verloren. Fabian Micheutz sprach nach dem Schlusspfiff von einer Partie, die seine Mannschaft „normal acht bis zehn zu null gewinnen“ müsse. Für die Gäste war es ein Nachmittag, an dem aus viel Ballbesitz und vielen Möglichkeiten kein Ertrag wurde und am Ende ein Gegentor den Unterschied machte.

Fußballschuhe auf Ersatzbank, alle mit roten Stutzen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Viel Spielkontrolle, aber der Treffer fiel auf der anderen Seite

Der Spielverlauf war aus Sicht der Gäste deshalb so bitter, weil Tainach die Partie nach Einschätzung des eigenen Trainers über weite Strecken im Griff hatte. Zur Pause stand es 0:0, und genau dieses torlose Ergebnis passte schon da nicht zu dem Eindruck, den Micheutz von seiner Mannschaft hatte. „Wir waren ganz klar die spielbestimmende Mannschaft, mit circa 80 Prozent Ballbesitz“, sagte der Tainach-Trainer. Aus seiner Sicht war seine Elf das aktivere Team, brachte den Ball ordentlich nach vorne und ließ Keutschach nur wenig Raum. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Grundmuster laut Micheutz zunächst wenig, ehe die Heimelf in der 70. Minute den einen entscheidenden Treffer setzte. Simon Krametter traf zum 1:0, und dieses Tor blieb bis zum Schlusspfiff der Unterschied.

Vor dem Tor ging alles verloren

Wo die Partie verloren ging, beantwortete Micheutz unmittelbar und ohne viel Umschweife. „Speziell vor dem Tor waren wir nicht kaltschnäuzig und nutzten die ganzen Chancen leider nicht“, sagte er. Der Trainer blieb auch danach bei dieser Linie und machte die fehlende Effizienz klar zum Hauptthema des Nachmittags. „Leider machten wir aus 30 Chancen kein Tor und bekamen eins“, lautete sein nüchternes Fazit. Noch deutlicher wurde er mit einem Satz, der den Ärger über diese Niederlage gut zusammenfasst: „Normal müssten wir diese Partie acht bis zehn zu null gewinnen.“ Für Tainach war es damit kein Spiel, in dem man sich zu wenig erarbeitet hätte. Das Problem lag für Micheutz ausschließlich darin, dass seine Mannschaft aus der Überlegenheit nichts Zählbares gemacht hat.

Aufbau gefiel, späte Szenen sorgten für Diskussionen

Trotz des 0:1 wollte Micheutz nicht alles schlechtreden. Im Gegenteil: Gerade die Art und Weise, wie seine Mannschaft von hinten heraus spielte, hob er ausdrücklich hervor. „Wir merkten, dass wir ganz klar die spielbestimmende Mannschaft waren und von hinten heraus sehr guten Fußball spielten“, sagte der Trainer. Auch den Gegner bewertete er aus seiner Sicht sehr kritisch und meinte, Keutschach habe „kaum eine Chance“ gehabt, höchstens „ein, zwei wirkliche Torchancen“. Dazu kam aus Tainacher Sicht noch Ärger über die Schlussphase. „Bis zur 75. Minute fand ich die Schiedsrichterleistung sehr okay“, sagte Micheutz. Danach habe es aus seiner Wahrnehmung „strittige Szenen“ gegeben, bei denen für seine Mannschaft „mindestens ein Elfmeter, wenn nicht zwei“ möglich gewesen wären.

Keutschach nimmt die Punkte, Tainach die Mahnung vor dem Tor

Unter dem Strich bleibt damit ein Ergebnis, das aus Tainacher Sicht schwer zu schlucken ist. Die Gäste stehen nach sieben Runden mit 12 Punkten weiterhin im oberen Bereich der Tabelle auf Rang vier, haben in Keutschach aber Punkte liegengelassen in einer Partie, die ihr Trainer klar auf der eigenen Seite sah. Keutschach durfte sich dank des Tores von Krametter über drei wichtige Punkte freuen und hält nun bei sieben Zählern. Für Tainach ist die Richtung laut den Aussagen von Micheutz dennoch erkennbar: Das Spiel mit Ball stimmt aus seiner Sicht, die Kontrolle war da, auch der Aufbau gefiel. Was fehlt, ist die Konsequenz vor dem Tor. Genau dort lag diesmal der Unterschied zwischen einem starken Auftritt und einer schmerzhaften Niederlage.

2. Klasse D: Dynamo Keutschach : Rasenschach Tainach - 1:0 (0:0)

  • 70
    Simon Krametter 1:0