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"Nach dem 1:1 war uns bewusst, dass wir die Partie drehen können" – St. Stefan 1b gewinnt das Derby

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St. Stefan 1b
FC Frantschach

In der 2. Klasse D hat St. Stefan 1b das Derby gegen FC Mondi Frantschach mit 2:1 gedreht. Nach dem frühen Rückstand blieb die Mannschaft von Trainer Milazim Rexhaj ruhig, glich per Elfmeter aus und legte nach der Pause den Siegtreffer nach. Für Rexhaj war vor allem entscheidend, dass sein Team nach dem 1:1 immer mehr an die eigene Chance glaubte und über weite Strecken das aktivere Team war.

Fußballspieler in grünem Trikot mit einer Grätsche

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früher Rückstand, dann die passende Antwort

Der Nachmittag begann für St. Stefan 1b trotz eines guten Einstiegs mit einem Dämpfer. "Wir sind gleich sehr gut ins Spiel gekommen", sagte Rexhaj, der seine Mannschaft zunächst ordentlich in der Partie sah. Dann aber nutzte Frantschach in der 5. Minute einen Freistoß zur Führung durch Samuel Friedl. Der Trainer sprach offen an, was ihn dabei störte: "Wir sind hinten nicht richtig gestanden." Viel Zeit zum Hadern nahm sich seine Mannschaft allerdings nicht. St. Stefan spielte weiter nach vorne, wurde laut Rexhaj "immer stärker" und bekam in der 12. Minute nach einem Handspiel im Strafraum die große Chance zum Ausgleich. Emilio Peter Pirker verwandelte den Elfmeter zum 1:1 und brachte die Gastgeber damit rasch wieder zurück ins Derby.

Der Ausgleich brachte den Glauben zurück

Mit dem 1:1 änderte sich aus Sicht des Trainers nicht nur der Spielstand, sondern auch das Gefühl in der Partie. "Nach dem 1:1 war uns bewusst, dass wir die Partie drehen können", sagte Rexhaj. Gerade nach dem deutlichen Dämpfer aus der Vorwoche sei die Mannschaft hochmotiviert gewesen und habe sich viel vorgenommen. Diese Reaktion sah der Coach dann auch auf dem Platz. St. Stefan hatte nach seiner Darstellung vor der Pause noch drei große Möglichkeiten, um schon früher in Führung zu gehen. Einmal hielt der Tormann stark, zweimal fehlte die Präzision im Abschluss. Rexhaj beschrieb das Derby deshalb als spannend und intensiv, gleichzeitig aber auch so, dass seine Mannschaft sich für eine starke erste Hälfte eigentlich noch nicht ausreichend belohnte.

Nach der Pause am Drücker geblieben

Nach dem Seitenwechsel blieb St. Stefan am Drücker. Rexhaj formulierte es sehr klar: "Wir haben die ganze zweite Halbzeit dominiert." Für ihn war das nicht nur eine Frage der Spielanteile, sondern auch des Auftretens. Seine Mannschaft hielt den Ball gut in den eigenen Reihen, verlegte das Spiel sauber und wirkte über längere Phasen kontrolliert. Der entscheidende Treffer fiel dann in der 72. Minute. Der Trainer sprach von einer "wunderschönen Aktion", die über die linke Seite begann, auf rechts weiterlief und mit einer Flanke auf die zweite Stange endete. Dort stand Ronny Schober richtig und traf zum 2:1. Weil St. Stefan den Vorsprung danach über die Zeit brachte, wurde aus dem langen Anrennen am Ende tatsächlich noch der verdiente Heimsieg.

Zweikämpfe als Stärke, Standards als Aufgabe

Besonders zufrieden war Rexhaj mit den Grundlagen, die in so einem Derby oft den Unterschied machen. "Wir haben heute sehr viele Zweikämpfe gewonnen", sagte er, und genau darin sah er eine der größten Stärken seines Teams. Dazu kam aus seiner Sicht, dass seine Mannschaft vom ersten Moment an "voll konzentriert" war und endlich wieder ein gutes Spiel mit Ball ablieferte. Ganz ohne Baustellen wollte er den Sieg aber nicht abhaken. "Unser Problem sind immer noch Standards gegen uns", meinte der Trainer, der trotz des Erfolgs weiter Arbeit sieht, weil kleine Fehler dort schnell bestraft werden. Mit dem 2:1 gegen Frantschach sammelt St. Stefan 1b in Runde neun drei wichtige Punkte und hält nun bei 13 Zählern.

2. Klasse D: St. Stefan 1b : Frantschach - 2:1 (1:1)

  • 72
    Ronny Schober 2:1
  • 12
    Emilio Peter Pirker 1:1
  • 5
    Samuel Friedl 0:1