Spielberichte

"Mit dem 1:0 und 2:0 haben wir das Spiel gelenkt" – Viktrings Sablatnig nach dem 9:0 in Keutschach

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Dynamo Keutschach
SV Viktring

In der 2. Klasse D hat SV Viktoria Viktring bei Dynamo Keutschach mit 9:0 gewonnen und damit seine Tabellenführung eindrucksvoll untermauert. Trainer Christian Sablatnig sah auf dem kleinen Platz zwar eine kurze Anlaufphase, danach aber eine Partie, die mit dem 1:0 und 2:0 klar in Richtung seiner Mannschaft kippte. Zur Pause stand es bereits 4:0, am Ende wurde es ein sehr deutlicher Auswärtssieg.

Rote Tribünensitze

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Nach Anlaufproblemen kommt Viktring früh auf Kurs

Ganz so mühelos, wie es das Endergebnis vermuten lässt, begann die Partie nach Einschätzung des Viktringer Trainers nicht. Sablatnig erklärte, dass sich seine Mannschaft auf dem kleinen Platz zunächst ein wenig schwertat. "Auf dem kleinen Platz haben wir uns am Anfang ein bisschen schwergetan", sagte er, ehe er den weiteren Verlauf sehr klar zusammenfasste: "Mit dem 1:0 und dem 2:0 haben wir das Spiel sehr gut in unsere Richtung gelenkt." Genau diese Phase spiegelt sich auch im Spielverlauf wider. Nach 28 Minuten brachte Vadym Ukrainets die Gäste in Führung, nur vier Minuten später legte erneut Ukrainets das 2:0 nach. Damit war Viktring endgültig drin, und der Druck blieb hoch. Yevhen Sutkovyi erhöhte in der 34. Minute auf 3:0, kurz vor der Pause sorgte Tobias Alexander Schaflechner noch für das 4:0. Aus einer Partie, in der Keutschach anfangs noch dagegenhielt, war damit schon vor dem Seitenwechsel eine sehr einseitige Angelegenheit geworden.

Viele sauber ausgespielte Angriffe, kein einzelnes Highlight

Nach dem Seitenwechsel ging Viktring nahtlos dort weiter, wo die Mannschaft vor der Pause aufgehört hatte. Tobias Alexander Schaflechner traf in der 48. Minute zum 5:0 und legte in der 55. Minute auch das 6:0 nach. Als Vadym Ukrainets wenig später mit seinem dritten Treffer an diesem Nachmittag auf 7:0 stellte, war die Sache längst entschieden. In der Schlussphase schraubte Raphael Kassler das Ergebnis mit Treffern in der 76. und 89. Minute auf 9:0. Für Sablatnig war dabei nicht ein einzelner Moment herausragend, sondern die Art und Weise, wie seine Mannschaft zu den Toren kam. "Wir haben alle Tore schön herausgespielt. Das 1:0, das 2:0 und das 3:0 waren wirklich wunderbar herausgespielt", sagte der Trainer. Gerade weil sich die Treffer über mehrere Spieler verteilten und weil Viktring nach dem ersten Doppelschlag nicht nachließ, war der Sieg aus seiner Sicht auch in der Höhe verdient.

Respekt für Keutschach, klare Worte zur Roten Karte

Bei aller Deutlichkeit des Resultats verlor Sablatnig den Gegner in seiner Einordnung nicht aus dem Blick. Er bescheinigte Keutschach eine ordentliche Anfangsphase und formulierte das bewusst respektvoll. "Der Gegner hat sich, solange er Kraft und Ausdauer gehabt hat, richtig gut gewehrt. Respekt dafür", sagte er. Gleichzeitig machte er aber auch klar, dass der Qualitätsunterschied aus seiner Sicht von Beginn an erkennbar war: "Man hat von Anfang an gemerkt, dass bei unserer Mannschaft mehr Qualität vorhanden ist." Diskussionsstoff sah der Viktring-Coach ansonsten kaum. Den Schiedsrichter bewertete er ausdrücklich positiv: "Der Schiedsrichter war hervorragend." Nur eine Szene stach für ihn heraus: Beim Stand von 7:0 habe es auf Seiten von Keutschach noch eine Rote Karte wegen eines Faustschlags gegeben. Sablatnig wollte die Emotionen nicht ausblenden, meinte aber ebenso deutlich: "Das war nicht notwendig."

Ein Auftritt, an dem der Trainer kaum etwas auszusetzen hatte

Viel deutlicher kann ein Trainer seine Zufriedenheit nach einem Auswärtsspiel kaum ausdrücken. Sablatnig wollte nach dem 9:0 weder einzelne Spieler noch bestimmte Mannschaftsteile besonders hervorheben, weil für ihn das Gesamtbild entscheidend war. "Nachdem wir 9:0 gewonnen haben, hat eigentlich alles gut funktioniert", sagte er und ergänzte: "Ich könnte da jetzt nichts herausheben oder auch nichts Negatives sagen, sondern es war wirklich von der ganzen Mannschaft eine sehr gute Leistung." Schon bei der Frage nach dem wichtigsten Moment des Spiels schlug er in dieselbe Kerbe. Natürlich sei die Führung immer wichtig, meinte der Trainer, aber ausschlaggebend sei gewesen, dass seine Mannschaft von Beginn an voll da war. Mit nun 27 Punkten aus neun Spielen bleibt Viktring an der Spitze der 2. Klasse D und nimmt den klaren Sieg als nächste Bestätigung mit.

2. Klasse D: Dynamo Keutschach : Viktring - 0:9 (0:4)

  • 89
    Raphael Kassler 0:9
  • 76
    Raphael Kassler 0:8
  • 61
    Vadym Ukrainets 0:7
  • 55
    Tobias Alexander Schaflechner 0:6
  • 48
    Tobias Alexander Schaflechner 0:5
  • 43
    Tobias Alexander Schaflechner 0:4
  • 34
    Yevhen Sutkovyi 0:3
  • 32
    Vadym Ukrainets 0:2
  • 28
    Vadym Ukrainets 0:1