In der 2. Klasse D hat FC Mondi Frantschach zuhause gegen Dynamo Keutschach mit 2:1 gewonnen und dabei genau jene Widerstandskraft gezeigt, die Trainer Martin Mayerhofer nach dem Schlusspfiff hervorhob. Frantschach war laut seinem Coach zunächst das aktivere Team, ließ vor der Pause aber das mögliche zweite Tor liegen. Nach dem Ausgleich wurde es kurz unruhig, ehe die Gastgeber noch einmal die passende Antwort fanden.

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Frantschach kam nach den Worten von Mayerhofer ordentlich in die Partie und hatte vor allem im ersten Durchgang mehr vom Spiel. „Wir sind gut in die Partie gestartet, haben in der ersten Hälfte mehr Ballbesitz gehabt und uns gute Chancen herausgespielt, aber das wichtige zweite Tor nicht gemacht“, sagte der Trainer. Dass seine Mannschaft zur Pause trotzdem vorne lag, hatte sie Jakob Grassler zu verdanken. In der 24. Minute traf er zum 1:0, und Mayerhofer schilderte den Treffer als sauber herausgespielte Aktion: „Das 1:0 von unserer Seite war gut herausgespielt, und Grassler hat perfekt Volley vom Sechzehner abgezogen.“ Genau dieses Tor gab den Gastgebern die Führung, auch wenn aus Sicht des Trainers schon vor der Pause mehr drin gewesen wäre.
Direkt nach dem Seitenwechsel bekam die Partie dann die Wendung, die Frantschach eigentlich vermeiden wollte. Tomo Emanuel Sabotnik glich in der 50. Minute zum 1:1 aus. Danach brauchte es aus Sicht des Trainers die richtige Reaktion, und genau die kam auch. Den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielte Rene Knauder in der 74. Minute. Mayerhofer sah darin den Schlüsselmoment: „Das 1:0 ist immer das wichtigste Tor, aber das 2:1 war dann schon ausschlaggebend. Da wussten wir, dass wir es über die Zeit bringen können.“
Für Mayerhofer lag der Grund für den Heimsieg nicht nur in den beiden Treffern, sondern vor allem in der Haltung seiner Mannschaft. „Der Teamgeist ist unsere größte Stärke. Die ganze Mannschaft setzt den richtigen Willen um und wird von Spiel zu Spiel besser“, sagte der Frantschach-Coach. Gleichzeitig verteilte er auch an den Gegner ein klares Lob und machte deutlich, dass das 2:1 kein Selbstläufer war. „Der Gegner war, wie erwartet, sehr stark und vor allem im Umschaltspiel gefährlich. Sie sind nicht zu unterschätzen, und es wundert mich, dass sie in der Tabelle eher abgeschlagen sind“, meinte Mayerhofer. Streitpunkte sah er nach 90 Minuten keine: „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung, da gibt es keine Diskussion. Es war ein faires Spiel.“ Für Frantschach bringt der Heimsieg jedenfalls drei weitere Punkte und nach zehn Runden weiter eine starke Ausgangslage im oberen Bereich der Tabelle, wo die Mannschaft mit 21 Zählern auf Rang zwei bleibt.