In der 2. Klasse D hat sich Gurnitz 1b dem SV Viktoria Viktring mit 0:2 geschlagen geben müssen. Trainer Christian Sablatnig sah einen insgesamt sehr kontrollierten Auftritt seiner Mannschaft, die nach viel Ballbesitz schon vor der Pause vorlegte und kurz nach dem Seitenwechsel nachsetzte. Dass der Sieg nicht höher ausfiel, lag aus seiner Sicht vor allem daran, dass seine Elf mit den Chancen zu nachlässig umging und sogar einen Elfmeter liegen ließ.

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Sablatnig hatte von Beginn an das Gefühl, dass seine Mannschaft das Spiel an sich ziehen würde. „Wir hatten sehr viel Ballbesitz, sind in der ersten Halbzeit aber nur drei- oder viermal gefährlich geworden und haben dann knapp vor der Pause mit dem 1:0 die Weichen auf Sieg gestellt“, sagte der Trainer. Dass es trotz dieser Überlegenheit nicht leicht wurde, erklärte er auch mit dem Gegner. Gurnitz sei „sehr gut organisiert“ gewesen, habe „sehr gut verschoben“ und sich in die Zweikämpfe „voll reingehauen“. Umso wichtiger war für Viktring die Führung in Minute 40, als Ruslan Levyha zum 0:1 traf und den Gästen vor dem Seitenwechsel den Vorsprung bescherte.
Nach der Pause blieb Viktring am Drücker und legte früh nach. Schon in der 50. Minute erhöhte Tobias Alexander Schaflechner auf 0:2, damit bekam die Partie aus Sicht der Gäste sehr schnell eine klare Richtung. Sablatnig gefiel vor allem, dass seine Mannschaft nicht nachließ. „Die Leistung der Mannschaft war sehr in Ordnung. Wir haben guten Fußball gezeigt“, sagte er. Ganz ohne Kritik ging es aber nicht ab, denn die Chancen auf ein noch deutlicheres Ergebnis waren da. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit viele gute Chancen. Wir haben auch einen Elfmeter verschossen, das kann passieren. Aber wir haben die Möglichkeiten leider nicht so verwertet, wie wir sie verwerten hätten können“, meinte der Trainer.
Ein wesentlicher Punkt war für Sablatnig nicht nur das Ergebnis, sondern die Art, wie seine Mannschaft dieses 2:0 erarbeitet hat. „Ausschlaggebend für den Sieg war, dass meine Mannschaft von Anfang an auf Spannung war, von Anfang an guten Fußball gezeigt hat und sich in den Zweikämpfen nicht geschont hat“, sagte er. Besonders im Ballbesitz sah er die größte Stärke seines Teams. „Wir hatten gefühlt 80 bis 90 Prozent Ballbesitz“, so Sablatnig, der noch einen zweiten Aspekt hervorhob: „Gurnitz hatte in 90 Minuten keine Torchance.“ Genau diese Mischung aus Kontrolle, Ruhe am Ball und konsequenter Arbeit gegen den Ball machte den Auftritt für ihn so stimmig.
Deshalb fiel das Fazit des Viktring-Trainers trotz des ausgelassenen Elfmeters und der liegen gelassenen Möglichkeiten positiv aus. „Ich bin ganz zufrieden mit der Leistung“, sagte Sablatnig, der aber sofort nachschob, wo er noch Luft nach oben sieht: „Bei den Abschlüssen haben wir sicher Verbesserungspotenzial. Wir hätten schon das eine oder andere Tor mehr machen können oder müssen.“ Dass die Partie dennoch keineswegs bequem war, wollte er nicht unterschlagen. Er bescheinigte Gurnitz einen disziplinierten Auftritt und hielt fest, dass seine Mannschaft sich den Auswärtssieg erst mit Geduld, viel Ballbesitz und konsequenter Zweikampfführung geholt hat. Mit dem 0:2 untermauert Viktring als Tabellenführer der 2. Klasse D seinen starken Lauf.