In der 2. Klasse D hat FC Mondi Frantschach am Samstag auswärts beim SV Maria Rojach einen 3:1-Erfolg geholt. Für Trainer Martin Mayerhofer lag der Schlüssel nicht nur in der Reaktion auf den frühen Rückstand, sondern vor allem im Ausgleich unmittelbar vor der Pause. „Das 1:1 vor der Halbzeit war wichtig“, sagte er nach einer Partie, in der seine Mannschaft nach seiner Einschätzung lange die Kontrolle behielt.

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Der Nachmittag begann für Frantschach allerdings mit einem Dämpfer. Schon in der 2. Minute brachte Tim Cerar die Heimischen mit 1:0 in Führung. Mayerhofer sprach trotzdem von einem ordentlichen Beginn seiner Mannschaft und sah den frühen Rückstand nicht als Ausdruck einer schwachen Anfangsphase. „Wir sind eigentlich gut gestartet, sind aber durch einen kleinen Fehler leider bestraft worden“, sagte der Trainer. Danach habe seine Elf die Partie aber weitgehend unter Kontrolle gehabt. Umso wichtiger war aus seiner Sicht, dass noch vor dem Seitenwechsel der Ausgleich fiel. Jakob Grassler stellte in der 45. Minute auf 1:1, und genau dieses Tor hob Mayerhofer besonders hervor: „Das 1:1 vor der Halbzeit war einfach ein wichtiges Tor.“
Beim Ausgleich blieb der Coach nicht allgemein, sondern verwies auch auf die Entstehung. Das Tor sei „gut herausgespielt“ gewesen, sagte Mayerhofer, und ergänzte, dass das Nachsetzen von Rene Knauder wichtig gewesen sei, damit der Angriff auch tatsächlich zum Treffer führte. Nach der Pause legten die Gäste dann nach. Antonio Kristic drehte die Partie in der 55. Minute mit dem 2:1, Samuel Friedl erhöhte in der 72. Minute auf 3:1. Beide Tore ordnete Mayerhofer klar ein: „Das 2:1 und das 3:1 waren wirklich gute, einstudierte Tore.“ Für ihn passte das zum gesamten Auftritt, weil seine Mannschaft nach seiner Einschätzung immer mehr von dem umsetzt, was unter der Woche trainiert wird.
Überhaupt klang beim Frantschacher Trainer viel Zufriedenheit über die Entwicklung seiner Mannschaft mit. „Die Mannschaft wird immer besser. Sie wird immer stärker und setzt immer mehr um, was wir trainieren“, sagte Mayerhofer. Dazu komme, dass der Wille ungebrochen sei. Gerade dieser Punkt habe am Ende den Ausschlag gegeben. „Meiner Ansicht nach war der unbedingte Wille entscheidend, und wir setzen von Spiel zu Spiel immer mehr unsere Stärken um“, meinte der Trainer. Gleichzeitig verteilte er auch Respekt an Maria Rojach. Der Gegner sei im Umschaltspiel gut gewesen, habe nie aufgegeben und „bis zum Schluss weitergekämpft“. Damit war für Mayerhofer auch klar, dass dieser Auswärtssieg nicht von selbst gekommen ist.
Diskussionen abseits des sportlichen Verlaufs gab es für Mayerhofer keine. „Es gibt nichts zum Diskutieren“, stellte er klar und lobte auch den Unparteiischen. Die Schiedsrichterleistung habe „eine klare Linie“ gehabt, das Spiel sei fair und sauber gewesen. Insgesamt sprach der Trainer von einem „wirklich fairen, guten Spiel“. Für Frantschach ist der 3:1-Auswärtssieg damit mehr als nur ein weiterer Dreier. Die Gäste bleiben in der Tabelle Zweiter der 2. Klasse D und wollen den Schwung nun mitnehmen. Mayerhofer formulierte das nach dem Schlusspfiff ganz einfach: „Den Fluss nehmen wir jetzt mit für die nächsten drei Partien.“