In der Kärntner Liga hat der VST Völkermarkt in Runde 25 zuhause gegen ASKÖ Köttmannsdorf mit 5:2 gewonnen. Trainer Rudolf Perz sprach von einem Blitzstart, einem erlösenden 3:0 kurz vor der Pause und einem kontrollierten Auftritt, bei dem seine Mannschaft offensiv viel zeigte. "Das Tor vor der Halbzeit hat die Entscheidung gebracht", sagte er, auch wenn Völkermarkt nach dem 5:0 noch zwei späte Gegentreffer hinnahm. Unterm Strich stand ein verdienter Sieg des Tabellenführers und viele zufriedene Gesichter am Freitagabend.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Völkermarkt erwischte einen Traumstart und legte die Grundlage schon in den ersten Minuten. In Minute 3 traf Raphael Christian Kogoj zum 1:0, nur eine Minute später stellte Lukas Alfred Sadnik auf 2:0. Köttmannsdorf blieb allerdings im Spiel und kam zu Möglichkeiten auf das 2:1, wie Rudolf Perz einräumte: "Wir hatten einen Schnellstart: In der dritten Minute führen wir 1:0, gleich darauf fällt das 2:0. Köttmannsdorf hatte danach gute Möglichkeiten auf das 2:1." Kurz vor der Pause fiel dann der aus Völkermarkter Sicht wichtigste Treffer. Wieder war es Lukas Alfred Sadnik, der in der 45. Minute zum 3:0 einschob – damit stand das Halbzeitergebnis fest. "Das Tor vor der Halbzeit hat die Entscheidung gebracht, da waren wir sicher, dass wir das Spiel gewinnen", erklärte Perz und sprach von einem erleichterten Gang in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel blieb der Tabellenführer zielstrebig. Valentin Safran erhöhte in der 60. Minute auf 4:0, Fabian Klaus Anetitsch legte in Minute 67 das 5:0 nach. Perz beschrieb die Phase so: "In der zweiten Halbzeit haben wir auf 4:0 und 5:0 nachgelegt. Dann haben wir uns körperlich ein bisschen geschont für das nächste Spiel am Mittwoch, dadurch haben wir noch zwei Gegentreffer kassiert." Köttmannsdorf nutzte die Freiräume in der Schlussphase und verkürzte durch Daniel Hans Genser (79.) und Matteo Juvan (83.) auf 5:2. Am klaren Heimsieg änderte das nichts. Besonders zufrieden war Perz mit der Art und Weise: "Im spielerischen Bereich, im Offensivfußball waren wir heute richtig gut. Alle fünf Tore waren super herausgespielt." Einen Spieler hob er namentlich hervor: "Herausheben kann man heute Lukas Sadnik."
Auch zum Gegner fand der Völkermarkt-Coach klare Worte. "Es hat mich nichts überrascht. Sie waren von Anfang an ambitioniert, weil sie nach dem Trainerwechsel dem neuen Trainer beweisen wollten, dass sie besser sind als vorher", sagte Perz. Chancen auf das 2:1 bestätigten seine Beobachtung, doch Völkermarkt ließ mit wachsender Führung immer weniger zu. Ein Sonderlob richtete Perz an das Gespann: "Der Schiedsrichter hat heute Regionalliga-Niveau bewiesen und mit seinen zwei Assistenten eine ausgezeichnete Leistung gebracht." Einordnung gefällig? Nach 25 Runden hält Völkermarkt bei 49 Punkten und bleibt vorne, Köttmannsdorf steht mit 27 Zählern auf Rang 13. Für die Hausherren geht der enge Spielplan bereits am Mittwoch weiter – auch deshalb wurde nach dem 5:0 Tempo herausgenommen, um mit frischen Beinen in die nächste Aufgabe zu gehen.