Spielberichte

Petar Maric (Co-Trainer ATUS Ferlach): "Wir waren den einen Schritt zu spät"

SVG Bleiburg
ATUS Ferlach

In der Kärntner Liga setzte es für SVG Bleiburg gegen ATUS Ferlach einen 1:0-Arbeitssieg. Den Unterschied machte das Tor von Mathias Robert Knauder in Minute 22. Ferlachs Co-Trainer Petar Maric sprach von einer verschlafenen ersten Halbzeit und lobte zugleich den Auftritt nach der Pause. Besonders stolz zeigte er sich über das Debüt des 15-jährigen Henry Rappnik, der gleich die große Ausgleichschance vorfand. Unterm Strich nahmen die Hausherren die drei Punkte mit, Ferlach blieb trotz Steigerung nach der Pause ohne Ertrag.

Ball auf Rasen im Tor im Hintergrund

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Bleiburg bissiger, Knauder trifft – Ferlach verschläft den Start

Bleiburg erwischte den besseren Beginn und legte den Grundstein schon vor der Pause. Ferlach kam schwer ins Spiel, das bestätigte auch Co-Trainer Petar Maric: "Wir haben die erste Halbzeit etwas verschlafen." Seine Mannschaft war, so Maric, "immer den einen Schritt zu spät. Bleiburg war bissiger – das war ausschlaggebend." In diese Phase fiel das Tor des Abends: In der 22. Minute stellte Mathias Robert Knauder auf 1:0. Maric brachte es nüchtern auf den Punkt: "Bleiburg hatte eine Chance in der ersten Halbzeit, die haben sie gemacht. Wir hatten einen guten Kopfball, den machen wir nicht." Viel mehr passierte ergebnistechnisch nicht, und so ging es mit dem knappen 1:0 für die Hausherren in die Kabinen. Ferlach musste sich sammeln, Bleiburg konnte mit der Führung im Rücken ruhiger agieren.

Nach der Pause legt Ferlach zu – 15-Jähriger bringt frischen Schwung

Aus der Pause kam Ferlach wacher und zielstrebiger. Maric sah eine klare Steigerung: "In der ersten Halbzeit hatten wir nicht viel Spielidee. Nach der Pause wurde es besser." Besonders freute ihn, dass erneut die Jugend Verantwortung übernahm. "Wir sind sehr stolz, dass wieder ein Fünfzehnjähriger sein Debüt gemacht hat, Henry Rappnik", sagte der Co-Trainer. Und der Youngster setzte gleich ein Ausrufezeichen: "Er hatte auch gleich eine riesengroße Chance zum Ausgleich." Zugleich erinnerte Maric an die Entwicklung der letzten Wochen: "Letzte Woche gegen Donau hat Eman Hasic sein Debüt gegeben." Die Richtung stimmte also, auch wenn der Ausgleich ausblieb. Bleiburg verteidigte den knappen Vorsprung entschlossen, ließ wenig zu und setzte Nadelstiche, ohne die Partie vorzuentscheiden. Am Ende blieb es beim 1:0 – ein Resultat, das den Spielverlauf in zwei sehr unterschiedliche Hälften teilte.

Maric lobt die Bleiburger Gier und blickt aufs Kellerduell

In seiner Analyse fand Maric klare Worte für die Unterschiede an diesem Abend: "Sie waren hungriger. Sie wollten in der ersten Halbzeit den Sieg mehr und waren in den Zweikämpfen stärker." Diskussionen über den Unparteiischen blieben Nebensache: "Es gab ein paar Fehlentscheidungen, aber die waren absolut nicht spielentscheidend."

Während Bleiburg mit nun 42 Punkten im gesicherten oberen Mittelfeld steht, richtet Ferlach (23 Zähler) den Blick sofort nach vorne. "Am Samstag ist ein sehr wichtiges Spiel für uns gegen Nußdorf, quasi Vorletzter gegen Letzten. Da geht es für uns um sehr viel", betonte Maric. Die Lehre aus Bleiburg ist klar: Von Beginn an hellwach sein, den ersten Zweikampf gewinnen und die eigenen Möglichkeiten nutzen. Gelingt das, sollen die Punkte im Kellerduell wieder nach Ferlach wandern.

Kärntner Liga: Bleiburg : Ferlach - 1:0 (1:0)

  • 22
    Mathias Robert Knauder 1:0