Spielberichte

Bernd Spitzer (Co-Trainer SV Donau Klagenfurt): "Das beste SV-Donau-Spiel, das ich gesehen habe"

SV Donau Klagenfurt
VST Völkermarkt

Im Spitzenspiel der Kärntner Liga setzte sich der SV Donau Klagenfurt - St.Ruprecht zuhause klar mit 4:1 gegen den VST Völkermarkt durch. Co-Trainer Bernd Spitzer sprach von einer dominanten, reifen Vorstellung mit viel Willen. Entscheidend waren der wichtige Dosenöffner, die schnelle Antwort vor der Pause und zwei Treffer kurz nach Seitenwechsel. Spitzer war voll des Lobes: "Das beste SV-Donau-Spiel, das ich bis jetzt gesehen habe." Die Hausherren verschafften sich damit im direkten Duell ordentlich Rückenwind.

Ball auf Rasen im Tor im Hintergrund

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Donau kontrolliert das Spiel und trifft in den Schlüsselmomenten

Von Beginn an gaben die Hausherren den Ton an. Bernd Spitzer fasste das Auftreten so zusammen: "Von der ersten Minute an sehr dominant, sehr zweikampfstark und sehr willenstark." Das 1:0 war dann auch ein Ausrufezeichen: Melvin Osmic traf in Minute 33 per sehenswertem Weitschuss. "Das 1:0 mit einem sehenswerten Weitschuss war sehr wichtig für uns, wir sind gut ins Spiel gestartet", meinte Spitzer. Völkermarkt meldete sich jedoch umgehend zurück: Oliver Kuester glich in der 38. Minute aus, aus Sicht der Donau nach einem Eckball – "Nach dem 1:1 nach einem Eckball haben wir gleich mit hohem Druck weitergespielt", schilderte der Co-Trainer. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Enes Brdjanovic nickte in der 42. Minute zum 2:1 ein, ein Kopfball ins lange Eck, wie Spitzer hervorhob. Mit der 2:1-Führung ging es in die Pause. Kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, legten die Klagenfurter nach: Andre Hubert Schmedler stellte in Minute 46 auf 3:1. Damit war der Weg geebnet, und die Heimelf blieb am Drücker. In der 58. Minute fixierte Yosifov Svetlozar Angelov mit dem 4:1 den Endstand. Mehr fiel auf der Anzeigetafel nicht, Donau hatte das Geschehen im Griff und brachte den deutlichen Heimsieg sicher ins Ziel.

Spitzer lobt Kompaktheit, Einsatz und Reife – Schiri unauffällig, Gegner gefährlich

Im Anschluss hob Bernd Spitzer vor allem die Geschlossenheit seiner Mannschaft hervor. "Eine sehr dominante Mannschaftsleistung", sagte der Co-Trainer, und legte nach: "Kompaktheit, Einsatz und Wille – eine sehr reife Leistung." Besonders die Reaktion auf den Ausgleich gefiel ihm: "Nach dem 1:1 nach einem Eckball haben wir gleich mit hohem Druck weitergespielt und das 2:1 durch einen sehenswerten Kopfball ins lange Eck gemacht." Solche Phasen, in denen Donau sofort antwortete, zogen dem Gegner den Zahn. Auch für den Unparteiischen fand Spitzer klare Worte: "Eine sehr gute Schiedsrichterleistung, die nie im Blickpunkt stand." Den Kontrahenten ordnete er respektvoll ein: "Eine kompakte Mannschaft, offensiv sehr gefährlich." In Summe war es für ihn ein Auftritt, der vieles vereinte, was man sich im Saisonendspurt wünscht.

Tabelle eng beisammen – kleiner Wunsch an die Offensive, viel Zuversicht

Der klare 4:1-Heimsieg unterstreicht Donaus Form im dichten Spitzenfeld. Nach 26 Runden hält SV Donau Klagenfurt bei 49 Punkten, Völkermarkt ebenso bei 49, knapp davor liegt ATSV Wolfsberg mit 50 Zählern – die Luft oben bleibt also dünn. Trotz des überzeugenden Abends formulierte Spitzer einen kleinen Wunsch: "In der Offensive vielleicht noch ein bisschen mehr, ansonsten war es eine sehr gute Mannschaftsleistung."

Das passt zum Gesamtbild: Dominanz, Stabilität und das richtige Timing bei den Treffern durch Melvin Osmic, Enes Brdjanovic, Andre Hubert Schmedler und Yosifov Svetlozar Angelov geben Rückenwind. "Das beste SV-Donau-Spiel, das ich bis jetzt gesehen habe", wiederholte Spitzer – eine Ansage, die für die kommenden Aufgaben Zuversicht weckt.

Kärntner Liga: SV Donau Klagenfurt : Völkermarkt - 4:1 (2:1)

  • 58
    Yosifov Svetlozar Angelov 4:1
  • 46
    Andre Hubert Schmedler 3:1
  • 42
    Enes Brdjanovic 2:1
  • 38
    Oliver Kuester 1:1
  • 33
    Melvin Osmic 1:0