In der Kärntner Liga feierte SV Donau Klagenfurt - St.Ruprecht beim SV Dellach/Gail einen 1:0-Auswärtssieg. Das Goldtor erzielte Melvin Osmic in Minute 38, zur Pause stand es 0:1. Co-Trainer Bernd Spitzer sprach von einer starken ersten Hälfte und lobte danach den Zusammenhalt in der Defensive. "Wir waren in der ersten Halbzeit sehr dominant", sagte er – und freute sich über drei hart erarbeitete Punkte in Runde 27.

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SV Donau Klagenfurt - St.Ruprecht setzte früh ein klares Zeichen und übernahm nach dem Anpfiff das Kommando. Co-Trainer Bernd Spitzer brachte es auf den Punkt: "Wir waren in der ersten Halbzeit sehr dominant." Seine Mannschaft hatte mehr vom Spiel und suchte konsequent den Weg nach vorne. Der Lohn folgte in der 38. Minute, als Melvin Osmic zum 0:1 traf. Auf das Tor angesprochen, blieb Spitzer bewusst knapp, weil die Szene für ihn für sich sprach: "Das 1:0 durch Melvin Osmic – gute Aktion nach vorne." Kurz darauf ging es mit der verdienten Führung in die Kabinen, der Zwischenstand zur Pause lautete 0:1.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild deutlich. Bernd Spitzer ordnete den Gegner fair ein: "Erste Halbzeit sehr defensiv, zweite Halbzeit hopp oder tropp offensiv. Sehr gut gespielt." Dellach/Gail schob nach vorne, suchte den schnellen Ausgleich und erhöhte den Druck. Donau ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, sondern hielt mit viel Arbeit gegen den Ball und sauberer Ordnung dagegen. "Der Kampfgeist und die spielerische Linie, dazu der Teamgeist", hob Spitzer hervor, als er die Stärken seiner Elf zusammenfasste. So verteidigten die Klagenfurter die Führung konzentriert bis in die Schlussphase und brachten das 1:0 über die Zeit.
Im Rückblick wollte Bernd Spitzer keinen einzelnen herausheben, und tat es doch im Kollektiv: "Die Mannschaftsleistung und die Abwehr des SV Donau plus die zwei Sechser" waren für ihn der Schlüssel zum Auswärtssieg. Gerade in einer intensiven zweiten Hälfte hielt dieses Zusammenspiel aus Kette und Doppelsechs die Räume eng und gab Donau die nötige Stabilität. Ein Sonderlob bekam auch der Leiter der Partie: "Schiedsrichter sehr unauffällig, sehr gut", so Spitzer, der die ruhige Linie des Unparteiischen positiv erwähnte. Der Blick auf die Tabelle unterstreicht die Bedeutung der drei Zähler: Donau steht nach 27 Runden mit 52 Punkten auf Rang zwei, punktgleich mit VST Völkermarkt und einen Zähler hinter ATSV Wolfsberg. Dellach/Gail hält bei 40 Punkten und rangiert auf Platz sechs. Für Donau bleibt es damit oben richtig eng – umso wichtiger, dass die Defensive steht und vorne einer wie Osmic zuschlägt, wenn sich die Gelegenheit bietet.