In der Kärntner Liga trennte sich ASCO ATSV Wolfsberg daheim vom SAK Klagenfurt mit 0:0. In einem ausgeglichenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten blieb es trotz eines Lattenknallers der Gäste und einiger guter Abschlüsse der Lavanttaler beim torlosen Remis. Wolfsberg freute sich über das Zu-null-Spiel, haderte aber mit der fehlenden Durchschlagskraft. Obmann Otto Wegscheider sprach von einem „sehr gerechten Unentschieden“ und blickte bereits auf das Saisonfinale.

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Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, in der beide Mannschaften den Weg nach vorne suchten und wenig verwalteten. „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel“, fasste Wolfsbergs Obmann Otto Wegscheider zusammen. Er schilderte die Grundstimmung auf dem Platz so: „Beide Teams haben mit offenem Visier gespielt, hüben und drüben waren Torchancen da.“ Für den lautesten Aufschrei der Zuschauer sorgte ein Lattenknaller des SAK, während die Hausherren ihrerseits mit „ein paar schönen Schüssen“ aufzeigten. Zur Pause stand es leistungsgerecht 0:0, wie auch der offizielle Halbzeitstand bestätigte. Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild: viel Einsatz, immer wieder gefährliche Ansätze, aber am Ende fehlte auf beiden Seiten der letzte Pass oder die nötige Präzision im Abschluss. Wegscheider blieb bei seiner Einordnung konsequent: „Im Großen und Ganzen war es ein sehr gerechtes Unentschieden.“
Auch wenn vorne die erlösende Aktion ausblieb, nahm der ATSV etwas Wesentliches aus diesem Abend mit. „Das Kollektiv war in Ordnung, und es war schön, dass wir einmal zu null gespielt haben“, betonte Wegscheider. In den letzten Wochen hatte Wolfsberg „eigentlich immer relativ viele Tore bekommen“, wie er offen einräumte. Gegen den SAK stand die Hintermannschaft nun kompakt, ließ wenig klare Situationen zu und strahlte Ruhe aus. „Die Abwehr war sehr entspannt“, sagte der Obmann, und hob auch das Arbeiten davor hervor: „Das Verhalten im Mittelfeld hat hundertprozentig funktioniert.“ Dass es bei allem Kampf jederzeit fair blieb, war ihm ein weiteres Anliegen: „Es gab keine Gehässigkeiten, es war ein sehr faires, aber trotzdem kampfbetontes Spiel.“ Auch der Unparteiische bekam Lob mit: „Das Spiel wurde souverän geleitet, gut über die Bühne gebracht.“
Warum es trotz ordentlicher Ansätze und sauberer Struktur nicht zum vollen Erfolg reichte, brachte Wegscheider auf einen einfachen Nenner: „Gefehlt hat, dass wir kein Tor geschossen haben.“ Die eine oder andere Möglichkeit war da, „aber leider konnten wir sie nicht verwerten“. Gleichzeitig verteilte er Anerkennung an die Gäste: „Eine sehr spielstarke Mannschaft, die sicher in der kommenden Meisterschaft vorne in der Kärntner Liga um den Titel mitspielen wird.“ In der Tabelle liegt Wolfsberg vor der letzten Runde auf Rang drei, und der Obmann sprach offen über die verpasste Chance ganz oben: „Leider haben wir es versäumt, den Kärntner Meistertitel zu machen. Donau dürfte es verdient haben, weil sie zuletzt sehr stabil waren.“ Der Fokus richtet sich nun auf den Abschluss: „Wir fahren jetzt nach Lendorf, versuchen, das Spiel erfolgreich zu beenden“, so Wegscheider. Danach wird in Wolfsberg schon der Blick auf die kommende Saison gehen. Der Fahrplan ist klar: den Punkt gegen einen guten Gegner mitnehmen, die Stabilität bestätigen – und im Finale noch einmal angreifen.