Spielberichte

„Zum Glück kurz vor Schluss“: SV Donau Klagenfurt siegt dank Standard 2:1

SVG Bleiburg
SV Donau Klagenfurt

In der 30. Runde der Kärntner Liga setzte sich der bereits als Meister feststehende SV Donau Klagenfurt - St.Ruprecht mit 2:1 beim SVG Bleiburg durch. Auf dem tiefen Geläuf nach einem Regentag blieb lange alles offen: Führung vor der Pause, Ausgleich spät und die Entscheidung erst in der Nachspielzeit. Donau-Co-Trainer Bernd Spitzer sprach von einer „super Einzelleistung“ zum 0:1 und atmete durch, als ein später Standard den Auswärtssieg fixierte. Am Ende stand ein 2:1, das die Meisterparty abrundete.

Nahaufnahme eines Fußball beim Abstoß durch den Torwart

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Spätes Standardtor entscheidet in Bleiburg

Die Partie brauchte ein wenig, um Fahrt aufzunehmen. Beide Teams tasteten sich auf dem rutschigen Rasen heran, Sicherheit ging vor Risiko. Kurz vor der Pause war dann Donau eiskalt: In Minute 39 traf Yosifov Svetlozar Angelov zum 0:1. „Das 1:0 durch Angelov war ein schöner Schuss ins lange Kreuzeck“, fasste Co-Trainer Bernd Spitzer zusammen und hob noch einmal die „super Einzelleistung“ seines Offensivmanns hervor. Mit dem 0:1 ging es in die Kabinen. Bleiburg blieb hartnäckig und kam in der 79. Minute durch Mathias Robert Knauder zum verdienten 1:1. Das Spiel drohte auf ein Remis zuzusteuern, ehe Donau in der Nachspielzeit doch noch zuschlug: In Minute 90+1 netzte Luca Thaler zum 1:2. „Zum Glück fiel kurz vor Schluss nach einer Standardsituation noch das sehr schöne 2:1“, atmete Spitzer erleichtert auf.

„Mannschaftsgefühl, Zusammenhalt, Teamgeist“ – Spitzer ordnet ein

Dass seine Elf trotz fixiertem Titel fokussiert blieb, war Spitzer wichtig zu betonen. „Es war ein schweres Spiel, weil wir schon Kärntner Meister waren. Die Motivation war trotzdem in Ordnung, und der Platz war sehr tief – es hat den ganzen Tag geregnet“, erklärte der Co-Trainer. Was den Unterschied machte, lag für ihn im Inneren der Mannschaft: „Das Mannschaftsgefühl, der Zusammenhalt und der Teamgeist.“ Dazu kam Anerkennung für den Gegner: „Bleiburg war sehr stark, sehr kompakt – obwohl es für sie eigentlich um nichts mehr ging, haben sie sehr gut gespielt.“ Auch das Gespann lobte er ausdrücklich: „Das Schiedsrichterteam war sehr gut, unauffällig und sehr professionell.“ In Summe blieb das Bild eines Arbeitssieges: Donau nutzte vor der Pause eine Einzelaktion, steckte den Ausgleich weg und hatte am Ende die Körner, um einen ruhenden Ball zu verwerten.

Zugfahrt, Stimmung und der Blick nach vorne

Die Begleitumstände hätten kaum stimmiger sein können. „Wir sind mit dem Zug von Klagenfurt nach Bleiburg angereist, mit hunderten Fans – die Stimmung war sehr gut“, schilderte Spitzer. Der Support trug die Mannschaft durch die wacklige Schlussphase und gab der Meisterrunde einen passenden Rahmen. In der Tabelle steht Donau nach diesem 2:1 mit 61 Punkten ganz oben, Bleiburg beendet die Saison mit 48 Punkten auf Rang fünf – Zahlen, die den Charakter des Spiels erklären: wenig Räume, viele Zweikämpfe, kleine Momente mit großer Wirkung. Und Spitzer richtete den Blick bereits nach vorne: „Wir brauchen unsere Fans auch nächstes Jahr in der Regionalliga. Ich hoffe, sie werden uns zahlreich unterstützen.“ Nach einem Abend wie diesem darf Donau darauf vertrauen, dass die Reise weiter gut begleitet wird.

Kärntner Liga: Bleiburg : SV Donau Klagenfurt - 1:2 (0:1)

  • 91
    Luca Thaler 1:2
  • 79
    Mathias Robert Knauder 1:1
  • 39
    Yosifov Svetlozar Angelov 0:1