Zum Abschluss der Kärntner Liga setzte sich der SC St. Veit mit 2:1 gegen den VST Völkermarkt durch. Nach einer ausgeglichenen, torlosen ersten Hälfte gerieten die Gastgeber nach der Pause in Rückstand, drehten die Partie aber mit zwei späten Treffern. Alexander Hofer glich aus, Matchwinner Moritz Leitner köpfte zum Sieg. Trainer Arno Paul Kozelsky sah den Schlüssel vor allem im Auftreten seiner Elf: „Wir wollten den Sieg mehr und am Ende hat sich das ausgezahlt.“

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Die Partie begann so, wie es der Spielstand zur Pause widerspiegelte: ausgeglichen und eng. „Es war von Anfang an eine ziemlich ausgeglichene Partie, wo wir wahrscheinlich die besseren Chancen gehabt haben“, blickte Arno Paul Kozelsky zurück. Direkt nach Wiederbeginn schlugen allerdings die Gäste aus Völkermarkt zu: In Minute 54 stellte Lukas Urnik auf 0:1. St. Veit ließ sich davon nicht beirren und arbeitete weiter am Ausgleich – mit Erfolg. In der 71. Minute traf Alexander Hofer zum 1:1 und brachte neues Leben in die Partie. Der Schlusspunkt gehörte dann den Hausherren: „Das 2:1 durch Moritz Leitner war eine sehr sehenswerte Aktion über unsere rechte Seite“, so der Coach. Und er hob die Entschlossenheit des Torschützen hervor: „Moritz ist mit hundertprozentiger Überzeugung durchgelaufen und hat den einfach reingeköpft.“ In Minute 82 war das Comeback damit perfekt und der Heimsieg unter Dach und Fach.
Für Kozelsky lag der Unterschied am Ende weniger in einer taktischen Feinheit als im Kopf. „Der entscheidende Moment war vielleicht, dass es ein Spiel war, wo es um nichts mehr gegangen ist. Wir waren im Nirgendwo – und wir haben den Sieg einfach mehr gewollt“, ordnete er den Abend ein. Gleichzeitig wollte der Trainer keinen Einzelnen herausheben: „Das war heute von uns eine Mannschaftsleistung, wo ich keinen hervorheben kann. Unsere Tugenden, wie wir Fußball spielen wollen, haben wir gezeigt, und das ist heute für uns aufgegangen.“ Auch nach dem 0:1 blieb seine Elf geduldig, suchte weiter den Weg nach vorne und bekam die Belohnung. Kozelsky fasste es schlicht zusammen: „Wir wollten den Sieg mehr.“
Respekt bekamen auch die Gäste. „Völkermarkt ist generell eine Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern. Sie stehen gut, sind nach vorne sehr gefährlich“, sagte Kozelsky anerkennend. Ein Sonderlob hatte der Coach für das Schiri-Team: „Die Schiedsrichter waren sehr gut, es gab wenig strittige Szenen, das hat im Großen und Ganzen super gepasst.“ Mit dem 2:1 beschließt St. Veit eine ordentliche Saison als Sechster mit 45 Punkten, Völkermarkt beendet das Jahr auf Rang drei mit 55 Zählern. Für die St. Veiter ist es ein runder Abschluss vor der Sommerpause, getragen von einem späten Heimsieg und dem Gefühl, die eigenen Tugenden noch einmal sauber auf den Platz gebracht zu haben.