In der Kärntner Liga will der SV Sportastic Spittal nicht noch einmal einem Fehlstart hinterherlaufen. Nach einem Sommer des personellen Aderlasses musste sich die Mannschaft in der vergangenen Saison erst neu erfinden und fand laut dem sportlichen Leiter des SV Spittal erst nach der Winterpause zu mehr Stabilität. „Wir wollen diesmal besser in die Saison starten“, sagt Wolfgang Oswald, der sportliche Leiter des SV Spittal, im Gespräch mit Ligaportal. Mit fünf Neuen, einem eingespielten Trainerteam und aktuell keinen Ausfällen soll die Basis diesmal früher stehen.

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Die vergangene Saison lässt sich in Spittal kaum ohne den massiven Umbruch erklären. Im Sommer verlor der Verein mehrere Spieler, teils aus Studiengründen, teils weil Angebote von höherklassigen Klubs hereinkamen. „Wir haben uns gänzlich neu aufstellen müssen“, sagt Oswald. Für eine Mannschaft in der Kärntner Liga war das ein Einschnitt, der sich vor allem im Herbst bemerkbar machte. Abläufe mussten sich erst einspielen, das neue Gefüge brauchte Zeit. Genau diese Zeit hatte der Verein zunächst nicht. Der Saisonstart verlief schwierig, erst nach der Wintervorbereitung wurde es ruhiger. Spittal stabilisierte sich, fand laut Oswald besser in den Rhythmus und arbeitete sich am Ende noch auf Rang 14. „Das hat uns dann doch zufriedengestellt“, sagt der sportliche Leiter. Entscheidend war aus Sicht des Vereins dabei weniger eine große Aufholjagd als die Erkenntnis, dass sich die Mannschaft nach den turbulenten Monaten wieder gefangen hat.
Auch in diesem Sommer bleibt Bewegung im Aufgebot. Den Verein verlassen haben Fabian Lückl (Tormann, Völkermarkt), Denin Matoruga (Stürmer, KAC), Edin Sadikovic (Verteidiger, KAC), Alkis Zacharatis (Stürmer, Delach Trau), David Schretter (Verteidiger, Stockenboi) und Christoph Tischner (Mittelfeldspieler, Faak am See). Es ist also erneut Substanz aus mehreren Mannschaftsteilen abgegangen. Dem gegenüber stehen fünf Neuzugänge: Viktor Kolich kommt von DSG Ferlach und verstärkt die Torhüterposition, Osman Halilovic wechselt aus Lendorf nach Spittal, Tim Begus kommt aus Seeboden für die Defensive, Ervin Softic aus Radenthein für den Angriff und Ane Sacic aus Arnoldstein fürs Mittelfeld. In den kommenden Wochen geht es nun darum, die neuen Spieler rasch einzubauen. „Wir haben einen Schwerpunkt auf die Integration der neuen Spieler und die Weiterentwicklung des Stammpersonals“, sagt Oswald. Spittal will also nicht wieder bei null anfangen, sondern das Gerüst aus dem Frühjahr mit den Neuen rasch zusammenführen.
Rund um die Mannschaft setzt der Verein auf Kontinuität. Cheftrainer Richy Huber bleibt ebenso an Bord wie Co-Trainer Franz Bürger und Equipment Manager Remo Wiedergut. Zusätzliche Unruhe gibt es derzeit keine, denn laut Oswald steht aktuell kein verletzter Spieler auf der Ausfallsliste. Auch sonst beschäftigen den Verein im Moment keine personellen Probleme. Sportlich ist die Vorgabe deutlich: Die Mannschaft soll die Stabilität des Frühjahrs mitnehmen, diesmal aber von Beginn an in die Saison bringen. „Wir wollen von Anfang an nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben“, sagt Oswald. Dahinter steckt keine große Ansage, sondern vor allem die Lehre aus dem Vorjahr. Zum Schluss bedankt sich der sportliche Leiter ausdrücklich beim Vorstand, bei Sponsoren und Fans, die aus seiner Sicht die Basis für den Spielbetrieb schaffen. Sie ermöglichen laut ihm, „dass wir ein solides Budget für die Kärntner Liga erreichen“. Nach einer Saison, in der sich vieles erst finden musste, soll Spittal diesmal früher stabil auftreten.