In der Kärntner Liga hat SC St. Veit am Freitag gegen FC St. Michael/Lav. einen 4:1-Heimsieg gefeiert und dabei schon sehr früh die Weichen gestellt. Trainer Arno Paul Kozelsky sah genau den Start, den er sich gewünscht hatte: drei Tore in den ersten 21 Minuten, dazu nach der Pause sofort das 4:0. Trotz des klaren Ergebnisses sprach er von einem "überraschend guten Gegner", der nie aufsteckte.

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Schon die Anfangsphase lief für den SC St. Veit genau nach Wunsch. "Die ersten 20 Minuten waren genau das, was wir uns vorgestellt haben. Wir sind genau so in die Partie gestartet, wie es unser Plan war, und wurden gleich mit drei Toren belohnt", sagte Arno Paul Kozelsky. Den Auftakt machte Julian Brandstätter mit dem 1:0 in der 3. Minute, ehe Alexander Hofer nach 14 Minuten auf 2:0 stellte. Als Brandstätter in der 21. Minute zum zweiten Mal traf und auf 3:0 erhöhte, war die Richtung der Partie früh vorgegeben. Der Trainer hatte deshalb schon sehr bald ein klares Gefühl für den weiteren Verlauf. "Von Beginn an hat man gesehen, dass wir den Sieg unbedingt wollen", meinte Kozelsky. Bis zur Pause hatte der SC St. Veit zwar noch ein, zwei Möglichkeiten, wie der Trainer schilderte, wirklich Zwingendes kam aber nicht mehr dazu.
Nach dem Seitenwechsel blieb der SC St. Veit nicht stehen. Wieder kam die Mannschaft mit viel Schwung aus der Kabine, und diesmal dauerte es nur vier Minuten bis zum nächsten Treffer. Alexander Hofer erhöhte in der 49. Minute auf 4:0 und sorgte damit für ganz klare Verhältnisse. Kozelsky hob danach vor allem die Qualität im letzten Drittel hervor. "Unsere Offensivpower ist zurzeit richtig gut. Wir haben ganz viele Spieler, die gefährlich werden und die auch Tore schießen können", erklärte der Trainer. Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass selbst nach einem deutlichen Sieg nicht alles passte. Seine Mannschaft habe immer wieder "zehn, 15 Minuten drin, in denen wir zu fahrlässig sind und zu viel zulassen". Ganz ohne Gegentor blieb der Gastgeber deshalb nicht: In der 85. Minute traf Philipp Baumgartner noch zum 4:1 für FC St. Michael/Lav.
Gerade weil das Ergebnis so klar ausfiel, legte Arno Paul Kozelsky Wert darauf, den Gegner entsprechend einzuordnen. Für ihn war FC St. Michael/Lav. deutlich unangenehmer, als es das 4:1 auf den ersten Blick vermuten lässt. "Der Gegner war richtig, richtig gut. Sie haben nie aufgesteckt. Sie haben von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft, hoch gepresst und waren sehr aggressiv", sagte der Trainer. Vor allem das extreme Anlaufen und die große Laufbereitschaft hätten ihn überrascht. Dass seine Mannschaft trotzdem vier Tore machte, wertete er daher umso höher. Strittige Szenen sah Kozelsky kaum, das Schiedsrichterteam habe die Partie "sehr souverän geleitet". Für den SC St. Veit bedeutet der Erfolg in Runde drei jedenfalls einen gelungenen Abend und mit sieben Punkten auch die Tabellenführung. Beim Trainer blieb trotz des deutlichen Sieges aber die klare Botschaft hängen, dass die Offensive derzeit viel richtig macht, an der Konstanz über 90 Minuten jedoch weiter gearbeitet werden muss.