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„In Lendorf werden heuer nicht viele gewinnen“ – Sadnek ordnet den 1:0-Auswärtssieg von SAK Klagenfurt ein

FC Lendorf
SAK Klagenfurt

In der Kärntner Liga hat der FC Moden Illiasch Lendorf am dritten Spieltag gegen SAK Klagenfurt mit 0:1 verloren. Für Co-Trainer Simon Sadnek war es ein Erfolg mit Gewicht, weil seine Mannschaft nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Runden unter Druck gestanden war. Entscheidend waren für ihn ein starker Start, das Chancenplus vor der Pause und eine geschlossene Defensivleistung über die gesamte Partie.

Zwei Fußballspieler im Kampf um den Ball

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Früh aktiv und zur Pause vorne

SAK Klagenfurt war nach den Worten seines Co-Trainers von Beginn an voll da. „Wir haben eigentlich schon von Anfang an einen guten Eindruck gemacht“, sagte Simon Sadnek und verwies darauf, dass seine Mannschaft schon in den ersten Minuten Druck aufgebaut hatte. „Ich glaube, nach fünf Minuten haben wir schon drei Eckbälle gehabt.“ Für ihn war das ein klares Zeichen dafür, dass sein Team hungrig aufgetreten ist und den Ball oft im Angriffsdrittel hatte. Belohnt wurde dieser Start in der 22. Minute, als Mark Serbec das einzige Tor des Abends zum 0:1 erzielte. Damit nahm SAK Klagenfurt die Führung mit in die Halbzeit. Nach Wiederbeginn musste FC Moden Illiasch Lendorf dann nach der Roten Karte gegen Sandro Christoph Morgenstern in Unterzahl weiterspielen, was die Ausgangslage für die Gäste zusätzlich erleichterte.

Das Kollektiv stand für Sadnek über allem

Sadnek machte nach dem Schlusspfiff nicht nur den Torschützen aus, sondern vor allem die Art, wie dieser Auswärtssieg zustande kam. „Es geht grundsätzlich in Ordnung, weil wir uns in der ersten Halbzeit ein Chancenplus erarbeitet haben“, sagte er. Mark Serbec hob er dennoch heraus, weil das 0:1 laut Sadnek aus einer „super Aktion“ entstanden sei und der Torschütze dabei seine Schnelligkeit ausgespielt habe. Noch wichtiger war dem Co-Trainer aber das große Ganze. „Wir haben einfach gut wegverteidigt“, erklärte er, und ergänzte: „Vom vordersten Spieler bis zum Tormann haben alle 120 Prozent gegeben.“ Genau dieses geschlossene Auftreten war für ihn der Hauptgrund dafür, dass SAK Klagenfurt in einer schwierigen Auswärtspartie die Null halten konnte. Auch am Ende wollte Sadnek deshalb kein Einzelurteil über die Leistung stellen, sondern sprach der gesamten Mannschaft ein deutliches Pauschallob aus.

Ein Sieg, der Luft verschafft

Gerade deshalb ordnete Simon Sadnek den Erfolg auch höher ein als einen gewöhnlichen Dreier. Vor dem dritten Spieltag hatte SAK Klagenfurt aus den ersten beiden Runden erst einen Punkt geholt, entsprechend groß war die Bedeutung dieses Abends. „Wir waren schon ein bisschen unter Druck“, sagte er offen und verwies darauf, dass es alles andere als einfach sei, mit dieser Ausgangslage nach Lendorf zu fahren und dort zu bestehen. Umso mehr lobte er nicht nur die Mannschaft, sondern auch das Umfeld. „Es freut mich für alle Beteiligten, die im Hintergrund arbeiten, ob es der Präsident ist oder der Trainer, dass man da gemeinsam zum Erfolg gekommen ist“, meinte der Co-Trainer. Den Gegner schätzte er trotz der Niederlage hoch ein. FC Moden Illiasch Lendorf sei „eine bissige, eingespielte und körperbetonte Mannschaft“, dazu habe der Cupfight unter der Woche Kraft gekostet. Sein Fazit fiel deshalb entsprechend deutlich aus: „In Lendorf werden heuer nicht viele gewinnen.“ Ganz ohne Anspruch auf mehr wollte er den Abend aber nicht stehen lassen. „Verbesserungspotenzial ist natürlich immer da“, sagte Sadnek, doch die ersten drei Punkte der Saison geben SAK Klagenfurt nun jedenfalls spürbar Luft.

Kärntner Liga: Lendorf : SAK - 0:1 (0:1)

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    Mark Serbec 0:1