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„Wir waren bissig und immer einen Schritt schneller“ – St. Michael/Lav. legt mit frühem 2:0 den Grundstein

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St. Michael/Lav.
SC Landskron

In der Kärntner Liga hat FC St. Michael/Lav. am Samstag mit einem 3:0 gegen SC Landskron ein starkes Zeichen gesetzt. Trainer Christoph Eneo machte nach dem Heimsieg vor allem die Vorbereitung, den bissigen Start und die Zweikampfführung als Grundlage für den Erfolg aus. Weil seine Mannschaft schon früh traf, den Tabellendritten danach lange aus dem Rhythmus brachte und auch die heikle Phase nach der Pause sauber überstand, fiel der Erfolg am Ende klar aus.

Nahaufnahme auf die beine zweier Spieler

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früher Doppelschlag bringt Ruhe

St. Michael war von Beginn an sofort in der Partie und setzte genau das um, was sich der Trainer vor dem Anpfiff vorgenommen hatte. Eneo sagte, wir haben uns „auf den Gegner vorbereitet“ und vor allem darauf geachtet, das Spiel auf David Gräfischer zu unterbinden. Schon nach einer Minute gab es einen Lattenschuss, dazu erklärte der Trainer: „Wir sind mit einer sehr guten Energie ins Spiel gekommen. Dann haben wir unseren Aufwand auch einmal in Tore umgemünzt.“ In der 5. Minute brachte Jakob Opressnig die Gastgeber in Führung, nur vier Minuten später legte Manuel Wiesenbauer das 2:0 nach. Eneo schilderte beide Treffer als sauber herausgespielte Angriffe, einmal über die rechte Seite, einmal über links. Für ihn war genau das der Start, den seine Elf gebraucht hatte, um gegen einen Gegner mit viel Selbstvertrauen die Richtung vorzugeben.

Nach dem 2:0 blieb Landskron lange ohne Durchbruch

Mit dem Doppelschlag war die Partie noch lange nicht entschieden, aber St. Michael hatte nun genau jene Basis, auf der sich der Matchplan aufbauen ließ. Landskron kam danach zwar besser ins Spiel, doch Eneo sah seine Mannschaft weiter sehr stabil. „Wir haben uns dann großteils neutralisiert. Es waren keine großen Torchancen mehr in Halbzeit eins, aber wir haben nichts zugelassen“, sagte der Trainer. Besonders zufrieden war er mit der Arbeit gegen den Ball. Im Zentrum sei seine Elf „bissig“ gewesen, in den Zweikämpfen habe man viel angenommen und auch das Spiel auf zweite Bälle gut verteidigt. Dass Landskron mit vier Siegen in Folge angereist war und sogar Herbstmeister hätte werden können, machte den Auftritt für Eneo noch wertvoller. Gerade deshalb hob er hervor, wie gut seine Mannschaft den Zielspieler vom eigenen Strafraum fernhielt und den Gästen ihre gewohnte Zone nahm.

Die heikle Phase nach der Pause überstanden

Nach dem Seitenwechsel hatte St. Michael genau mit jener Reaktion gerechnet, die dann auch kam. Eneo wusste, dass Landskron „mit sehr viel Energie rauskommen wird“, und genau diese Phase bewertete er im Nachhinein als wichtig. „Wir haben diese leichte Drangperiode wieder sehr gut im Griff gehabt und das kontrolliert wegverteidigt“, sagte er. Danach sei seine Mannschaft wieder besser in die Partie gekommen, habe mit und gegen den Ball mehr Kontrolle gefunden und zudem von der Bank noch einmal frische Energie bekommen. Ganz ohne Warnsignal blieb es aber nicht. In der 75. Minute setzte David Gräfischer nach einer Einzelleistung den Ball an die Latte, und Eneo räumte ein: „Da hätte es vielleicht noch einmal spannend werden können.“ Weil das die einzige richtig große Chance der Gäste blieb, konnte St. Michael die Schlussphase wieder auf seine Seite ziehen. In der 88. Minute machte Jakob Opressnig mit seinem zweiten Treffer alles klar. Eneo sprach von einem schnellen Umschalten nach einem Einwurf und einem „sehr sehenswerten Tor ins lange Kreuzeck“.

Ein Sieg, der St. Michael gut tut

Am Ende blieb beim Trainer vor allem der Gesamteindruck hängen, und der fiel deutlich aus. „Wir waren bissig in den Zweikämpfen, waren gut im Spiel mit dem Ball, immer einen Schritt schneller und haben die notwendigen Tore gemacht“, sagte Eneo. Für ihn sei das „ein reifer Auftritt“ gewesen, weil seine Mannschaft nicht nur gut begonnen, sondern auch die schwierigen Momente sauber gelöst habe. Dazu kam, dass hinten wenig anbrennen sollte – und genau das gelang aus seiner Sicht auch. Selbst beim Blick auf die Spielleitung gab es für den Trainer nichts zu diskutieren. „Der Schiedsrichter und die zwei Assistenten haben das über 90 Minuten komplett unter Kontrolle gehabt“, meinte Eneo. Mit dem 3:0 zieht St. Michael nach 15 Runden bei 22 Punkten gleich mit FC Lendorf und beendet einen Nachmittag, an dem gegen einen Spitzenklub fast alles nach Plan lief.

Kärntner Liga: St. Michael/L. : Landskron - 3:0 (2:0)

  • 88
    Jakob Opressnig 3:0
  • 9
    Manuel Rene Ronaldo Wiesenbauer 2:0
  • 5
    Jakob Opressnig 1:0