In der Unterliga Mitte steht Michael Geyer mit seinem Verein ASKÖ Wölfnitz nach einer überzeugenden Herbstsaison auf dem zweiten Tabellenplatz. Der Trainer blickt zufrieden auf die abgelaufene Spielhälfte zurück: Nach einer umfassenden Neuzusammenstellung im Sommer hat sich das Team gefestigt und in der Hinrunde konstant in der Spitzengruppe behauptet. Mit 32 Punkten aus 14 Spielen liegt Wölfnitz nur knapp hinter dem Spitzenreiter und geht mit viel Rückenwind in die Winterpause. Auch abseits des Platzes herrscht Optimismus – Geyer berichtet von einem geschlossenen Team, hoher Motivation und einer zielgerichteten Vorbereitung auf die bevorstehende Rückrunde.

Image by Jörg Struwe from Pixabay
„Wir haben im Sommer die Mannschaft neu zusammengestellt und nicht genau gewusst, wo wir stehen“, erklärt Geyer im Rückblick, „und dann im Lauf der Herbstmeisterschaft gute Leistungen gezeigt.“
Der Lohn: eine konstante Serie mit wichtigen Siegen und nur wenigen Rückschlägen, die Wölfnitz in der Tabelle nach oben katapultierte. Nach zwei Ausrutschern im Oktober beendete die Mannschaft die Hinrunde mit einem überzeugenden Erfolg. Geyer sieht in dieser Entwicklung vor allem ein Ergebnis der kollektiven Geschlossenheit: „Wenn man im vorderen Tabellendrittel überwintert, ist die Stimmung natürlich umso besser.“
Im Winter kommt es zu einigen personellen Veränderungen. Es gibt mehrere Abgänge; zugleich stoßen drei Neuzugänge zum Team, die in der Rückrunde zusätzliche Stabilität und neue Optionen bringen sollen.
Auch der Nachwuchs bleibt Teil des Konzepts: „Immer wieder sind junge Spieler aus der U 17 oder der 1b-Mannschaft dabei“, betont Geyer. „Das ist für sie eine tolle Gelegenheit, von den Routinierten zu lernen und sich sportlich weiterzuentwickeln.“
Im Betreuerstab darf sich Geyer künftig auf Unterstützung durch einen jungen Co-Trainer freuen, der frische Impulse ins Training bringen soll. „Er ist ein junger Mann mit viel Potenzial und wird uns in der Zukunft unterstützen“, sagt Geyer über seinen neuen Assistenten.
Auf die Konkurrenz angesprochen, verweist er auf mehrere starke Gegner, die ebenfalls eine gute Herbstrunde gespielt haben. Der Trainer bleibt dennoch zuversichtlich, dass seine Mannschaft in der Rückrunde um die Spitzenplätze mitspielt. „Wichtig ist, dass der gesamte Verein zusammenhält, vom Vorstand bis zu den Spielern. Wenn alle an einem Strang ziehen, können wir am Ende vielleicht ganz vorne dabei sein.“
Mit einer positiven Grundstimmung, geringer Verletztenquote und klarer Zielsetzung startet Wölfnitz in die Frühjahrsmeisterschaft. Der Zusammenhalt, den Geyer immer wieder hervorhebt, prägt dabei die Vorbereitung.
Sein Fazit zur bisherigen Saison fällt dementsprechend optimistisch aus: „Wir sind sehr zufrieden, wollen den Schwung mitnehmen und unsere gute Ausgangslage verteidigen.“ Nach einem soliden Fundament im Herbst hat sich Wölfnitz als feste Größe in der Unterliga Mitte etabliert – ein Beleg dafür, wie kontinuierliche Arbeit und klarer Teamgeist zu sportlichem Erfolg führen können.