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„Wir hoffen auf ein Fußballwunder“ – Trainer Karl Sommerauer kämpft mit ASKÖ Gurnitz um den Klassenerhalt

ASKÖ Gurnitz

In der Unterliga Ost steckt Karl Sommerauer mit seinem Verein ASKÖ Gurnitz mitten im Abstiegskampf. Nach 15 Saisonrunden steht die Mannschaft mit nur vier Punkten am Tabellenende – deutlich hinter Spitzenreitern wie dem SC Launsdorf oder dem SV Leonhard. Im Gespräch zeigt sich Sommerauer dennoch kämpferisch: Er spricht offen über die schwierige Ausgangslage, den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und die Hoffnung, im Frühjahr das große Ziel Klassenerhalt doch noch zu erreichen. Neuzugänge, Teamgeist und Entschlossenheit sollen die Schlüssel dafür sein.

Linienrichter an der Eckfahne mit Blick Richtung Spielfeld

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Rückblick auf eine schwierige Hinrunde

Die Herbstsaison verlief nicht nach Plan: Niederlagen gegen den SC Globasnitz (1:3), St. Michael/Lav. (6:0), den SC Launsdorf (1:2) und St. Andrä/Lav. (2:0) machten die Situation für das Tabellenschlusslicht nicht einfacher. Immerhin konnte beim 0:0 gegen die Treibach Juniors ein kleiner Erfolg gefeiert werden, der moralisch wichtig war und das Selbstvertrauen stärkte.

Sommerauer zieht ein ehrliches Fazit: „Eigentlich hat im letzten Halbjahr nicht alles gut funktioniert, da wir Letzter in unserer Tabelle sind. Wir wollen dem Abstieg entrinnen und hoffen auf ein sogenanntes Fußballwunder.“

Neuer Trainer, neue Impulse

Seit Winter lenkt der erfahrene Fußballmann die Geschicke des Vereins und versucht, mit frischem Wind neue Impulse zu setzen. Trotz der schwierigen Situation betont Sommerauer, dass die Stimmung im Team weiterhin positiv bleibt: „Wir spüren auf alle Fälle eine sehr große Zukunft. Wir wollen alles versuchen – mit Zusammenhalt, Kampf und dem notwendigen Glück – den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.“

Im Winter wurde gezielt am Kader gearbeitet. „Wir haben uns verstärkt, haben fünf Neuzugänge und einen Abgang zu melden“, sagt der Trainer. Dank der nun breiteren Aufstellung kann Gurnitz auch kleinere Ausfälle besser kompensieren: „Wir haben ein, zwei kränkliche Spieler, die aber durch die große Masse des Kaders im Prinzip ersetzt werden können.“

Ausblick und Glaube an das Wunder

Nach einer schwierigen Hinrunde überwiegen bei Sommerauer Zuversicht und Entschlossenheit. Der Coach sieht den Zusammenhalt im Team als entscheidenden Faktor: „Wir sind generell ein sehr familienfreundlicher und familiärer Klub. Wir probieren alles, mit Zusammenhalt und Freundschaft alles wieder ins richtige Lot zu bringen.“

Die Unterliga Ost präsentiert sich ausgeglichen und hart umkämpft – besonders der SC Launsdorf beeindruckt Sommerauer mit seiner Konstanz und Stärke. Für ASKÖ Gurnitz bleibt das Ziel klar: Punkte sammeln, Fehler minimieren und das scheinbar Unmögliche möglich machen. Sommerauer schließt mit einem kämpferischen Appell: „Unser Ziel ist es natürlich, das Unmögliche möglich zu machen und trotz Tabellenschlusslicht den Klassenerhalt zu schaffen.“