In der 13. Runde der Meisterschaft in der Unterliga West kam es zum Duell zwischen dem Magdalener SC und der WSG Radenthein. Am Ende fuhren die Gäste aus Radenthein mit drei Punkten in der Tasche nach Hause und konnten so in der Tabelle den Anschluss an das vordere Drittel schaffen. Von den vier Toren fielen gleich drei auf Grund von Strafstößen. Der Sieg für Radenthein ging am Ende aber vollkommen in Ordnung.
In den ersten 45 Minuten bekleckerten sich beide Mannschaften nicht gerade mit Ruhm. Die wenigen Zuschauer im Stadion Ost in Villach sahen ein auf mäßigem Nieveau befindliches Fußballspiel mit leichten Vorteilen für die Gastmannschaft. In der 32. Minute fuhr aber Magdalen einmal einen schönen Angriff und Radentheins Tormann Christian Michor blieb nichts anderes übrig als die Notbremse zu ziehen. Natürlich hatte der Magdalener Stürmer den Kontakt gesucht, aber das ist eben so und deshalb ging der Strafstoß auch absolut in Ordnung. Rene Prettenthaler trat an und verwertete sicher zum 1:0. Mit diesem Stand ging es auch in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit war die WSG Radenthein dann die aktivere und spielbestimmende Mannschaft. Magdalen brach spielerisch komplett ein und musste in der 51. Minute nach einer gelb-roten Karte gegen Mario Brandstätter sogar eine numerische Schwächung hinnehmen. Diese Chance ließ sich Radenthein nicht entgehen und in der 61. Minute erzielten die Gäste den Ausgleich durch Benjamin Rosian. In der 67. Minute gab es dann Elferalarm im Strafraum der Heimischen und Manfred Duller verwertete zum 1:2. Radenthein blieb weiter am Drücker und ließ der Heimmannschaft keine Chance mehr. In Minute 69 musste Sandro Stresch vom Magadalener SC auch noch mit einer rein roten Karte nach einem Foul vorzeitig unter die Dusche. Magdalen versuchte zwar noch irgendwie mitzuhalten, doch in der 76. Minute zeigte Schiedsrichter Michael Maier zum dritten Mal auf einen Elferpunkt und diesmal trat Manuel Lips an und verwertete zum 1:3 für Radenthein. So blieb es auch bis zum Schlusspfiff.
Günther Schallegger, CO-Trainer der WSG Radenthein: "Wir waren heute die klar bessere Mannschaft und hätten mit einem Topstürmer noch einige Tore mehr erzielen können. Aber einen Mikl haben wir halt nicht mehr. Aber auch so konnte meine Mannschaft diesmal überzeugen. Erschreckend wie wenig Zuschauer das Spiel sehen wollten und wie schwach Magdalen diesmal war."
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von Redaktion