Nach dem Duell des Sportverein FC Dölsach mit dem SV Seeboden am Millstättersee in der Unterliga West schilderte Herbert Fürhapter eine über weite Strecken einseitige Partie: klare Kontrolle, geschätzt 75:25 Ballbesitz, zahlreiche ausgelassene Großchancen – und die erste echte Möglichkeit der Gäste erst um die 80. Minute. Der Tenor: zufrieden, fokussiert und mit klarem Blick nach vorne.

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Dölsach übernahm sofort das Kommando und erspielte sich schon vor der Pause mehrere klare Möglichkeiten. Die Konsequenz folgte in der 25. Minute, als Sandro Unterreiner zum 1:0 traf – die Führung nach einer Phase, in der die Hausherren Tempo und Struktur vorgaben und der SV Seeboden am Millstättersee defensiv gebunden war. Auch nach Wiederbeginn blieb das Bild lange unverändert: Kontrolle, Zugriff, Chancen.
Fürhapter blickte besonders auf die Effizienz: „Zweimal haben wir das leere Tor nicht getroffen.“ Standards spielten kaum eine Rolle; auf beiden Seiten gab es lediglich vereinzelte, halbgefährliche Szenen nach Ecken oder Freistößen. Erst gegen Ende tauchte der SV Seeboden am Millstättersee gefährlicher auf – die erste nennenswerte Chance verortete Fürhapter rund um Minute 80. Zu strittigen Szenen sagte er: „Der Schiedsrichter war in Ordnung. Vielleicht hätte er in der ersten Halbzeit für uns einen Elfmeter geben können, aber insgesamt war das okay.“
In der Einzelkritik verteilte Fürhapter ein Pauschallob: Jeder habe den Plan befolgt und stark geliefert. In der Abwehr nannte er Niclas Brandner gemeinsam mit Sandro Höferer als Stützen, während Sandro Unterreiner im Angriff mit dem entscheidenden Treffer glänzte. Der Blick richtet sich nun auf die kommenden Aufgaben – zunächst auswärts, danach vor heimischem Publikum. Das Ziel formulierte Fürhapter klar: „Wir wollen natürlich an den vorderen Plätzen dranbleiben.“