In der Unterliga West hat der SV WEB-STAPLER Arnoldstein mit einem 2:0 gegen den WSG VAO Radenthein wichtige Zähler eingefahren. Nach einer torlosen ersten Hälfte entschieden ein Eckballtreffer von Dino Benic (70.) und ein später Abschluss von Dardan Kameraj (79.) die Partie. Trainer Stevo Pipunic sprach von einem hart erkämpften Sieg und hob die Abwehrarbeit hervor: „Wir haben gewartet und unsere Chance genutzt – wichtig war, kein Gegentor zu bekommen.“

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Arnoldstein startete vorsichtig und ordnete sich erst einmal gegen einen Gegner, der aus Sicht von Trainer Stevo Pipunic viel Wucht und Qualität mitbrachte. „Radenthein ist eine wirklich gute, im Winter gut verstärkte Mannschaft, körperlich top und total unangenehm zu bespielen“, sagte er. Seine Elf habe „nicht richtig ins Spiel gefunden“ und deshalb zunächst auf Stabilität gesetzt. Das passte zum Bild einer ersten Halbzeit, in der es beim 0:0 blieb und Radenthein mehr vom Ball hatte, Arnoldstein aber hinten wenig zuließ. Genau auf diesen Moment arbeitete die Pipunic-Elf hin: Standards als Türöffner. „Wir haben auf unsere Chancen gewartet“, erklärte der Coach – und genau so kam es nach der Pause. In Minute 70 brachte ein Eckball das erlösende 1:0, Dino Benic drückte den Ball über die Linie. „Ein Eckball – das, was wir trainieren – und das Tor war die Erleichterung“, so Pipunic über den Treffer, der dem Spiel eine klare Richtung gab.
Das Führungstor war aus Arnoldsteiner Sicht die Belohnung für Disziplin und Geduld. „Wir haben hinten gut gespielt, einfach probiert, kein Gegentor zu kriegen“, betonte Pipunic. Genau dieses Motto trug seine Mannschaft durch die zweiten 45 Minuten: kompakt stehen, Radenthein nicht einladen und vorne auf den Moment warten. Dieser Moment kam ein zweites Mal. Neun Minuten nach dem 1:0 legte Arnoldstein nach, als Dardan Kameraj in der 79. Minute auf 2:0 stellte – die Vorentscheidung. „Dann ist die Partie zu unseren Gunsten gelaufen“, sagte der Trainer erleichtert. Besonders hob er den Auftritt des gesamten Kaders hervor: „Die Mannschaft war sich heute bewusst, wie wichtig das Spiel ist. Vom Tormann bis zum Stürmer wollten alle unbedingt punkten, weil wir wissen: Wenn wir heute gewinnen, bleiben wir in der Liga.“ Sein einfacher Plan ging auf: „Hinten die Null halten und vorne ein oder zwei Tore schießen.“
Auch nach dem Schlusspfiff blieb Pipunic fair im Ton gegenüber dem Gegner. „Radenthein war spielerisch die stärkere Mannschaft. Wir haben uns schwer getan, aber wir haben immer dagegengehalten“, sagte er und ergänzte offen: „Am Ende war auch das Glück auf unserer Seite.“ Anerkennung gab es zudem für den Unparteiischen: „Heute war der Schiedsrichter top. Wirklich top.“ Für Arnoldstein ist dieses 2:0 mehr als nur ein Ergebnis. Nach dem 0:0 zur Pause und viel Arbeit gegen den Ball brachte der Standard das Match zum Kippen, die stabile Defensive trug den Rest. „Endlich wurden die ganzen Bemühungen belohnt“, meinte Pipunic. Die drei Punkte tun im Kampf um den Klassenerhalt gut – und sie geben Rückenwind für die nächsten Wochen, in denen die gleiche Mischung gefragt sein wird: kompakt bleiben, Standards nützen und vorne eiskalt zuschlagen.