Spielberichte

Herbert Fürhapter (Sportlicher Leiter Sportverein FC Dölsach): „In Irschen musst du erst gewinnen“

ASKÖ Irschen
FC Dölsach

In der Unterliga West feierte der Sportverein FC Dölsach bei ASKÖ Irschen einen deutlichen 7:3-Auswärtssieg. Nach einer offenen Anfangsphase übernahm Dölsach das Kommando, legte vor der Pause die Basis und brachte die Partie nach dem Seitenwechsel reif zu Ende. „Wir haben das Spiel in die Hand genommen“, sagte Herbert Fürhapter, der gleichzeitig warnte: „In Irschen musst du erst gewinnen.“ Weil die Gäste geduldig blieben und Irschen seine Konterstärke zwar zeigte, aber nicht konstant ausspielen konnte, ging der Erfolg in dieser Höhe laut Fürhapter in Ordnung.

Fußball wird mit rotem Fußballschuh gestoppt

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Dölsach stellt vor der Pause die Weichen – kaltschnäuzig in den Schlüsselmomenten

Dölsach kam mit einem klaren Plan nach Irschen und setzte ihn von Beginn an um. „Wir haben gewusst, dass es hier schwer ist. Trotzdem haben wir das Spiel gleich in die Hand genommen“, erklärte Herbert Fürhapter. Nach ersten Möglichkeiten auf beiden Seiten fiel nach 35 Minuten das 0:1: Philipp Hochegger vollendete, nachdem seine Kollegen – so Fürhapter – „einen Superpass in die Tiefe“ gespielt hatten. Irschen schlug allerdings schnell zurück: Leo Oberlojer glich in Minute 38 aus, begünstigt von einem Dölsacher Fehler in der Abwehr. Die Gäste ließen sich davon nicht beirren. Kurz vor der Pause brachte Sandro Unterreiner sein Team erneut in Front (43.), ein Abschluss, den Fürhapter als „wunderschön, so ein Halbvolley, genau ins Kreuzeck“ beschrieb. Und noch vor dem Pfiff legte Dölsach nach: Nach einem Freistoß von Sandro Höferer köpfelte Pascal Obergantschnig zum 1:3 ein (45.). „Wunderschöne Tore, die ersten drei“, sagte Fürhapter zufrieden – zur Pause war der Grundstein gelegt.

Offener Schlagabtausch nach der Pause – Irschen kontert, Dölsach antwortet eiskalt

Nach Wiederbeginn blieb Dölsach zielstrebig. Erneut Unterreiner stellte früh auf 1:4 (53.), bevor Obergantschnig nachlegte und mit seinem zweiten Treffer das 1:5 markierte (64.). Irschen steckte nicht auf und zeigte genau jene Stärke, die Fürhapter hervorhob: „In der Offensive waren sie sehr stark, wenn sie am Ball waren, und haben gut gekontert.“ Enis Musanovic verkürzte auf 2:5 (73.), Marco Heregger sorgte mit dem 3:5 (82.) sogar noch einmal für kurze Hoffnung. Doch die Gäste blieben abgeklärt und antworteten prompt: Niklas Beer traf zum 3:6 (85.), Hochegger setzte eine Minute später mit dem 3:7 (86.) den Schlusspunkt. „Wir haben dann das Spiel in die Hand genommen, das vierte, fünfte gemacht; sie sind auf 5:3 herangekommen, und wir haben zum Schluss noch zwei Tore gemacht. Das Ergebnis ist in dieser Höhe verdient“, fasste Fürhapter zusammen.

„Geduldig bleiben“ und „Vollgas draufgehen“ – Fürhapter lobt Umsetzung und Fairness

In der Analyse hob der Sportliche Leiter besonders die Disziplin seines Teams hervor: „Wir sind gut gestartet, haben gewusst: Hier musst du erst gewinnen. Die taktischen Sachen von unserem Trainer – Vollgas draufgehen – waren in Ordnung.“ Gleichzeitig blieb er fair gegenüber dem Gegner: „Irschen war sehr defensiv eingestellt, aber in der Offensive sehr stark und hat gut gekontert. Deswegen haben sie auch drei Tore gemacht.“ Auch zur Spielleitung fand er klare Worte: „Die Schiedsrichterleistung war sehr in Ordnung.“ Der Sieg passt zur Tabellensituation: Dölsach hält nach 22 Runden bei 38 Punkten und bleibt im Spitzenfeld auf Rang vier, Irschen kämpft als 14. (6 Punkte) tapfer weiter. Fürhapter wollte keine Einzelnen herausheben – und tat es doch mit einem Schmunzeln: „Eine insgesamt super Mannschaftsleistung – und Raphael Wibmer war heute herausragend, mannschaftsdienlich.“ Mit dem 7:3 im Gepäck geht Dölsach mit Rückenwind in die nächste Aufgabe, getragen von dem Bewusstsein, dass Geduld, Konsequenz vor dem Tor und hohe Laufbereitschaft auch auswärts den Unterschied machen können.

Unterliga West: Irschen : FC Dölsach - 3:7 (1:3)

  • 86
    Philipp Hochegger 3:7
  • 85
    Niklas Beer 3:6
  • 82
    Marco Heregger 3:5
  • 73
    Enis Musanovic 2:5
  • 64
    Pascal Obergantschnig 1:5
  • 53
    Sandro Unterreiner 1:4
  • 45
    Pascal Obergantschnig 1:3
  • 43
    Sandro Unterreiner 1:2
  • 38
    Leo Oberlojer 1:1
  • 35
    Philipp Hochegger 0:1